In unseren Gefilden ist Samsung vor allem als Hersteller von Smartphones, Fernseher und anderer Unterhaltungselektronik bekannt. Tatsächlich umfasst der Konzern aber ein wahres Riesenreich an unterschiedlichsten Unternehmen. Einem US-Investor schmeckt das Firmengeflecht aber nicht – und fordert die Aufspaltung von Samsung. 

 

Samsung Electronics

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Man werde den Vorschlag von Elliot Management „sorgfältig prüfen“, teilte Samsung am Donnerstag mit. In einem offenen Brief hatte der US-Investor unter anderem gefordert, der südkoreanische Konzern solle sich in zwei Unternehmen aufspalten und eine Sonderdividende in Höhe von umgerechnet circa 24,1 Milliarden Euro an die Aktionäre ausschütten.

Nach dem Vorschlag von Elliot Management würde Samsung ein Unternehmen abspalten, das für das operative Geschäft zuständig sei und darüber hinaus eine Dachgesellschaft bilden. Durch die Ernennung von drei unabhängigen Mitgliedern für den Verwaltungsrat könne die Unternehmensführung außerdem verbessert werden. Ziel sei die Wertsteigerung des Unternehmens, von der alle Anteilseigner profitieren sollen. Das jetzige Firmengeflecht, so Elliot Management, sei zu kompliziert.

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Kaum Druckmittel auf Samsung

An der Börse kam Samsungs offene Haltung auf die Vorschläge des US-Investors gut an. Trotz der Berichte über die Explosion eines angeblich sicheren Modells des Galaxy Note 7 stieg der Aktienkurs des Unternehmens. Unklar ist allerdings, inwieweit die Südkoreaner wirklich auf die Vorschläge von Elliot Management eingehen werden. In Form der Tochterunternehmen Blake Capital und Potter Capital hält die Investmentfirma gerade einmal 0,62 Prozent an Samsung Electronics – wohl kaum genug, um wirklich Druck auf die Führungsebene des Konzerns ausüben zu können.

Quelle: PR Newswire, via heise

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