Auch wenn Samsung noch immer der führende Smartphone-Hersteller ist: In den letzten Jahren nahmen die Margen ab und die Konkurrenz, besonders in Asien, wurde immer stärker. Glaubt man aktuellen und ehemaligen Samsung-Mitarbeitern, liegt der Rückgang vor allem am fehlenden Verständnis für Software und Services sowie schlechter interner Kommunikation. 

 

Samsung Electronics

Facts 

Der Smartphone-Markt ist in den letzten Jahren zwar kontinuierlich gewachsen. Allerdings wird dieses Wachstum nicht nur immer langsamer, es etablieren sich auch immer mehr Unternehmen auf dem Markt, die allesamt ein Stück des Kuchens abhaben wollen. Gerade bei der Vielfalt der Hersteller und der verschiedenen Flaggschiffe braucht es mittlerweile aber weitere Vorzüge als reine Hardware-Expertise, um sich von der Konkurrenz abzuheben und auf dem Markt erfolgreich zu sein. Laut einiger ehemaliger Samsung-Mitarbeiter ist aber genau das ein Problem des Markführers: Es fehle der Wille zur Innovation und der Etablierung zufriedenstellender Software-Lösungen, die Smartphones bereichern. Ein weiteres Problem sei die interne Struktur und die Konkurrenz-Situation einzelner Teams innerhalb des Unternehmens.

Laut eines ehemaligen Mitarbeiters verstehe Samsungs Führungsetage Hardware besser als jedes andere Unternehmen, allerdings hätte man dort von Software absolut „keine Ahnung“. Mehr noch: Manager, die etwas von der sinnvollen Integration zwischen Hard- und Software sowie zusätzlichen Services verstehen, werden in der Riege von Samsungs Top-Managern gar kritisch beäugt. Man verstehe sich dort, so Reuters, noch immer vornehmlich als ein Hardware-Hersteller. Als Beispiele für das fehlende Software-Verständnis werden unter anderem Samsungs Messaging-Service ChatOn und der Videoservice Milk Video angeführt, die beide in diesem Jahr geschlossen wurden, nachdem sie trotz Vorinstallation auf Samsung-Smartphones kaum Nutzer fanden.

Samsung zeigt sich lernfähig

Trotz aller negativen Kritik, scheint aber auch Besserung in Sicht: Mit Samsung Pay und SmartThings, einer Internet-of-Things-Plattform, hat der Hersteller zuletzt zumindest einige Dinge in Sachen Software richtig gemacht und scheinbar aus der Vergangenheit gelernt. Darüber hinaus soll Samsungs berühmt-berüchtigte Android-Software TouchWiz, so der fromme Wunsch, bald sogar flüssiger als iOS laufen. Die Zeit wird also zeigen, ob und wie schnell der kolportierte Fokus auf Softwareoptimierung Früchte trägt und die Südkoreaner ihre Position als Alphatier im Smartphone-Sektor behaupten können.

Quelle: Reuters.com via WinFuture

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