Zu hohe Nachfrage: Samsung begrenzt Vorbestellungen des Galaxy Note 7

Thomas Lumesberger

Offenbar hat Samsung ein Problem bei der Produktion des Galaxy Note 7 und fürchtet, dass die Vorbestellungen in Europa so enorm sind, dass man zu wenig Geräte für die Elektronikfachmärkte zur Verfügung hat. Folglich sollen die Vorbestellungen des Note 7 begrenzt werden.

Mit dem Galaxy Note 5 hat Samsung im letzten Jahr einen Bock geschossen. Auch wenn man mit dem Galaxy S6 edge+ einen Ersatz angeboten hat, ist die Fangemeinde von der Entscheidung der Südkoreaner nicht angetan gewesen und hat die Strategie, das Note 5 nicht in unseren Gefilden zu verkaufen, sehr stark kritisiert. Beim Nachfolger hat der Konzern diesen Fehler vermieden – wird aber anscheinend nicht mit dem enormen Ansturm fertig.

Unter Berufung auf cnet berichten die Kollegen von SamMobile, dass Samsung zu wenig Galaxy Note 7 zur Verfügung hat, wodurch man die Anzahl der vorbestellbaren Geräte begrenzen musste. Das betrifft leider den europäischen Markt. Jene, die sich ein Galaxy Note 7 anschaffen möchten, sollten also möglichst schnell ihre Bestellungen aufgeben. Samsung hat keinen Zeitplan genannt, bis wann man die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage stopfen kann. Es könnte wohl Wochen, aber unter Umständen auch Monate dauern.

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In einem Interview hat Conor Pierce, Samsungs Vizepräsident für IT und Mobile in UK und Irland, folgendes Statement abgegeben: „Die Marktreaktion und die extrem positive Rückmeldung von Mobilfunkanbietern und Händlern zeigen an, dass das Note 7 die geplante Absatzzahl deutlich übersteigt. Aufgrund der beispiellosen Nachfrage muss die Anzahl der Vorbestellungen limitiert werden.“

Schnell vorbestellen oder direkt kaufen

Derzeit sind die Geräte bei sämtlichen Händlern und auch bei Samsung selbst noch „auf Lager“ gelistet. Demzufolge wurden sie offensichtlich noch nicht über die Lieferengpässe informiert. Das Ganze könnte sich aber in den nächsten Tagen ändern. Wer zu spät bestellt, aber das Note 7 am Release-Tag am 2. September unbedingt in den Händen halten will, sollte an jenem Freitag den Elektronikfachmarkt seines Vertrauens aufsuchen und sich dort das neue Flaggschiff des Branchenprimus kaufen.

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Hat Samsung alles richtig gemacht?

Natürlich könnte es sich bei der Begrenzung der Vorbestellungen auch um einen cleveren Marketing-Trick handeln. Je geringer das Angebot, desto höher in der Regel die Nachfrage. Allerdings würde sich Samsung damit nur selbst schaden, da nicht angenommene Vorbestellungen (oder eine zu hohe Wartezeit) wohl öfters damit enden würden, dass der potenzielle Kunde ganz auf das Note 7 verzichtet und zur Konkurrenz greift.

Sicher ist auf jeden Fall, dass Samsung mit dem neuen Spitzenmodell eines der bislang besten Phablets auf den Markt gebracht hat. Kollege Kaan ist sogar der Überzeugung, dass die Vorstellung des Galaxy Note 7 eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, warum Samsung zurecht die Nummer 1 auf dem Smartphone-Markt ist.

Quelle: cnet, SamMobile

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