SSD einbauen: Schritt für Schritt Anleitung

Martin Maciej 2

SSD-Festplatten sind in letzter Zeit stark im Aufwärtstrend und finden immer häufiger den Weg in Desktop-PCs, Macs oder Notebooks. Mit dem Einbau einer SSD-Festplatte kann man seinem System für einen vergleichsweise geringen Preis einen enormen Performance-Schub verpassen. Erfahrt hier, wie man eine SSD-Festplatte einbauen und einrichten kann.

SSD einbauen: Schritt für Schritt Anleitung

Die SSD ist inzwischen stark dabei, die altbewährten Magnet-HDDs abzulösen. Im Gegensatz zu HDDs, die mit Magnetscheiben arbeiten, werden Daten auf der SSD auf Flash-Chops gespeichert. Hier spricht insbesondere die verkürzte Zugriffszeit für den Einbau einer SSD-Festplatte.Das Einbauen der SSD unterscheidet sich dabei nicht großartig von der Einrichtung einer normalen HDD. Wollt ihr eine SSD-Festplatte in euren Computer einbauen, solltet ihr folgende Mindestvoraussetzungen mitbringen:

  • Windows 7 oder Windows 8 – TRIM-Funktion: ältere Windows-Versionen sind für eine Arbeit mit SSD-Festplatten noch nicht optimiert, so dass es zu Performance-Einbußen kommen kann
  • SATA-Anschluss am Mainboard, SATA-3 wird empfohlen, ideal ist ein SATA 6-Anschluss
  • Aktivierter AHCI-Modus im BIOS
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SSD Festplatte im Notebook einbauen

Soll die SSD-Festplatte in ein Notebook eingebaut werden, achtet darauf, dass die Hardware auch in das Gerät passt. Hier empfiehlt sich ein Blick in das Handbuch oder auf die Herstellerseite des Notebook-Herstellers, bzw. SSD-Anbieters, um die erforderlichen Maße zu ermitteln. In der Regel werden SSD-Festplatten mit 7 und 9.5 mm Höhe und 1,8“ oder 2,5“ Größe angeboten. Im Gegensatz zu Desktop-PCs kann ein Notebook im Normalfall nur über eine eingebaute Festplatte verfügen. Wollt ihr eine SSD Festplatte im Notebook verwenden, muss die bereits vorhandene Speicherplatte ausgetauscht werden.

Sichert hierfür zunächst alle Daten, um später darauf zugreifen zu können. Im Handbuch des Notebooks solltet ihr die nötigen Informationen finden, um den Standort der eingebauten Festplatte auszumachen und um die Abdeckung ordnungsgemäß öffnen zu können. Wie beim „großen“ Computer gilt auch, das Gerät im Vorfeld des SSD-Einbaus vom Strom zu trennen. Schraubt nun die Abdeckung des Gehäuses an und trennt alle vorhandenen Kabel von der eingebauten Festplatte. Nach Entnahme der alten HDD legt ihr die SSD in denselben Raum und schließt wiederrum alle Kabel ein. Der Einbau ist nun bereits erfolgreich abgeschlossen. Beim Neustart von Windows wird die Festplatte automatisch erkannt und ihr könnt mit der Neuinstallation von Windows beginnen.

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So kann man eine SSD Festplatte in den PC einbauen

Soll die SSD in einen Computer eingebaut werden, unterscheidet sich die Einrichtung nicht großartig vom Einbaue einer normalen Festplatte. Zunächst muss der PC vom Strom getrennt werden. Öffnet dann den Rechner und sucht einen freien Festplattenschacht. Hier kann die SSD eingeschoben werden. Üblicherweise werden die für den Einbau benötigten Schrauben mitgeliefert, mit denen die Festplatte am Schacht befestigt wird. Sitzt die Platte richtig im Gehäuse, sucht ihr einen freien Stromanschluss. Neben dem Stromanschluss wird die Verbindung mit dem PC über das Mainboard mit einem SATA-Anschluss hergestellt. Da die SSD-Festplatten nicht ganz so empfindlich bei Stößen sind, wie die HDDs, kann die Platte im Notfall auch auf dem Gehäuseboden abgelegt werden. Dieser Einbau sollte allerdings durchdacht und nur auf eigene Gefahr geschehen. Sollte die Festplatte nicht in das Gehäuse, bzw. den Festplattenschacht passen, lässt sich zudem ein zusätzlicher Einbaurahmen kaufen.

Mac Mini 2012 Ssd Tutorial.

Nach dem Einbauen der SSD

Nach einem Neustart des Computers wird die Festplatte automatisch erkannt und kann ab sofort benutzt werden. Eine Defragmentierung der Festplatten ist nach längerem Betrieb nicht mehr nötig. SSD-Platten arbeiten anders, als es die traditionellen Magnetfestplatten tun. Hier wird über elektronische Schaltung auf die Daten zugegriffen, während bei alten HDDs Schreib- und Lese-Arme auf die Positionen der einzelnen Daten zugreifen. Durch eine Defragmentierung werden Positionswechsel gering gehalten, indem zu einer Datei gehörende Daten zu zusammenhängenden Blöcken abgelegt werden. Bei SSD-Festplatten hat die physische Anordnung der Daten keinen Einfluss auf die Lesegeschwindigkeit.

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