Samsung Gear 360 im Hands-On-Video: Der BB-8 für Virtual-Reality-Videos

Kaan Gürayer

Zusammen mit dem Galaxy S7 und Galaxy S7 edge hat Samsung am vergangenen Sonntag auch die Gear 360 vorgestellt. Der kleine Kameraball ermöglicht 360-Grad-Aufnahmen und eignet sich damit, um Virtual-Reality-Brillen wie die Oculus Rift, HTC Vive und nicht zuletzt Samsungs hauseigener Gear VR mit Inhalt zu befüllen. Kollege Christof hatte in Barcelona die Möglichkeit, einen genaueren Blick auf die Gear 360 werfen. 

Samsung Gear 360 im Hands-On.
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Virtual Reality mag zwar aus jeder Ecke als das „Next Big Thing“ betitelt werden – die beachtlichen Fortschritte in der Brillentechnik nutzen aber wenig, wenn passende Inhalte fehlen. Hier sind 360-Grad-Kameras gefragt, die ein Rundum-Bild ihrer Umgebung aufnehmen können und den VR-Brillen somit passenden Content liefern. Mit der Gear 360 hat Samsung auf dem Mobile World Congress 2016 so ein Gadget vorgestellt, mit der sich Heimanwender ins Virtual-Reality-Abenteuer stürzen können. Wobei man aber einwenden muss, dass 360-Grad-Fotos und -Videos keine „echte“ VR Erfahrung ausmachen, schließlich sind die Bilder nur aus einer Perspektive aufgenommen und damit nicht stereoskopisch.

Praktisch ist derweil die Möglichkeit, 360-Grad-Bilder direkt in die Street-View-App hochzuladen – die Stitching-Fehler der mit herkömmlichen Kameras aufgenommenen Photospheres gehören damit der Vergangenheit an. Gegenüber herkömmlichen Actioncams sind die mit der Gear 360 aufgezeichneten Rundum-Videos in der Auflösung von 3.840 x 1.920 außerdem deutlich in puncto Immersion überlegen. YouTube und Facebook bieten mittlerweile die Möglichkeit, entsprechende 360-Grad-Videos anzuzeigen.

Samsung Gear 360: Kombination aus zwei 180 Grad-Kameras

Die kleine Kugelkamera kombiniert zwei Kameras mit einem 180 Grad-Winkel, sodass in Kombination der beiden Linsen 360 Grad-Aufnahmen entstehen können, auf Wunsch können aber auch fokussierte Aufnahmen mit nur einer Seite aufgezeichnet werden. Im Inneren der Gear 360 sind ein Akku, ein microUSB-Anschluss und ein microSD-Slot untergebracht, über den sich der interne Speicher des Geräts problemlos erweitern lässt. Gesteuert wird die optisch ein wenig an den BB-8-Droiden erinnernde Gear 360 mittels passender App.

Wie viel die Gear 360 kosten wird, ist derzeit noch offen – Kollege Christof spekuliert auf Basis von inoffiziellen Aussagen aber von einem Preis zwischen 300 und 400 Euro. Der Marktstart ist für April 2016 anvisiert.

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