Domino-Day mit Fotoequipment - wenn Fotografen langweilig ist

Mike Suminski

„Inspiration ist eine lustige Sache. Du weißt nie, wann du sie bekommt.“ Mit diesen Worten erklärt David Dvir, der die Idee für eine außergewöhnliche Rube Goldberg Maschine in Verbindung mit sehr viel Foto-Equipment hatte.

Domino-Day mit Fotoequipment - wenn Fotografen langweilig ist

Man nehme eine sinnlose Idee plus Foto-Equipment im Wert von mehreren Tausend Euro, multipliziere das mit sechs Monaten Arbeit und was ergibt das? Genau! Eine verrückte Rube Goldberg Maschine und ein Video, dass sich viral verbreitet wie ein Laubfeuer. David saß eines Tages an seinem Schreibtisch und dachte über verschiedene Dinge nach. Dabei spielte er mit einigen CF-Speicherkarten rum. Er bemerkt, dass man sie aufstellen und wie Dominosteine umwerfen kann. Die Idee war geboren. Darauß wollte er etwas großes und verrücktes machen. Zusammen mit seinen Kollegen von 2D Photography entwickelten sie die Idee der „2D Photography Rube Goldberg Machine“.

Ideen wurden gesammelt und überlegt, wie man was möglichst cool umsetzen kann. Die einfach erscheinenden Dinge stellten sich als schwer heraus. Und die schweren Ding als sehr schwer. Das Team brauchte Equipment. Viel Equipment! So viel Kamerazubehör hatten sie selbst nicht und mussten sich daher um Sponsoren kümmern. Insgesamt hat das Projekt sechst Monate und unzählige Versuche gedauert, bis das fertige Video entstanden ist. Im folgenden Video erzählt David Dvir, wie er und sein Team an die Sache rangegangen sind und es umgesetzt haben.

Warum Rube Goldberg Maschine. Rube Goldberg war ein amerikanischer Cartoonist, der für mehrere Zeitungen Comics zeichnete. „Sein wohl bekanntester Comic aber wurde derjenige um Professor Lucifer Gorgonzola Butts, in dem immer wieder absurd komplizierte Apparaturen zur Bewerkstelligung simpelster Aufgaben dargestellt wurden, wodurch der Name Rube Goldberg bzw. der Begriff der Rube Goldberg machine (Rube-Goldberg-Maschine im Deutschen) sprichwörtlich für unnötig komplizierte technische Lösungen wurde.“ (Quelle Wikipedia).

Wer sich noch mehr für dieses Projekt interessiert, kann Einiges im Blog von 2D Photography nachlesen.

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