Schuster, bleib bei deinen Leisten! Diesen dummen Kalenderspruch hätte man der Geschäftsführung des britischen Peripherie-Herstellers Konix im Jahre 1989 besser mal gedrückt. Nachdem das Unternehmen einen veritablen Profit im Peripherie-Markt erwirtschaftet hatte, begann man mit der Entwicklung von einem neuartigen Controller, der nicht nur mit einem Lenkrad und einem Motorrad-Gashebel ausgestattet war, sondern auch das damals bejubelte Force Feedback erstmals  für den Heimgebrauch ermöglichte. Und dann hatte irgendjemand eine Schnapsidee. Das Konix Multisystem wurde zu einem vollwertigen Konsolen-System aufgebohrt; motorisierter Sitz, eine Lightgun und natürlich auch Gaspedale inklusive. Technologien wurden eingekauft, Hardware-Spezifikationen in Umlauf gebracht und sogar Interviews zu Release-Terminen gegeben. Der Griff nach den Gaming-Sternen endete mit jeder Menge geplatzten Checks. Dumm gelaufen.

 

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