Wie der Name andeutet, ist der Teufel besonders geeignet für das Musikhören in Bewegung. Eine Fernbedienung und Freisprecheinrichtung sind integriert, gesteuert werden können Geräte mit Android und Windows Phone.

iTeufel Move
iTeufel Move

Verarbeitung

Den ersten Punkt sammelt Teufel für das Plastik-Röhrchen ein, das die Ohrpassstücke beherbergt. In der „Ear Tip Tube“ sind die Gummipropfen hintereinander aufgereiht. Der Behälter lässt sich mit Wasser füllen, dann kurz schütteln und die Seals sind sauber. Sehr simpel und gut gelöst.

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Gegen Überdruck soll ein kleines Loch im Gehäuse helfen, die Wirkung empfanden wir als minimal. Ein sachtes Einführen ist bei allen In-Ears empfohlen und bei Druckgefühlen hilft auch leichtes Zurechtrücken. Die allgemeine Verarbeitung ist in Ordnung, Teufel setzt auf Kunststoff und ein schlichtes rundes Kabel. Das „Free Floating-System“ ist eine freie Aufhängung des Anschlusskabels an den Gehäusen. Dadurch wird tatsächlich etwas weniger Körperschall bei Bewegungen übertragen, ganz geräuschfrei ist aber auch der iTeufel Move nicht. Der Stecker ist klassisch geformt und geht ohne Winkel ins Abspielgerät. Da gefallen uns mit Hinblick auf die Kabelbruchgefahr die 45-Grad-Konstruktionen besser, wie sie bei Beyerdynamic und Soundmagic zu finden sind.

Klang

Der Move deckt – wie alle Kandidaten im Test – das Frequenzspektrum umfassend ab. Die klangliche Abstimmung ist allerdings Geschmackssache. Im Direktvergleich mit der Konkurrenz fallen die stärker angehobenen Höhen auf. Das führt zu einem sehr transparenten, aber zuweilen auch zu hellen Klang. Teufel hilft so Snaredrums mächtig auf die auf die Sprünge, auch klassische Musik wie Mozarts Requiem war herrlich klar und ein Genuss. Bei Dave Brubecks Jazzklassiker „Take Five“ drängen sich jedoch die Hi-Hats zu sehr in den Vordergrund.

Der Bass ist knackig, an Tiefton mangelt es also nicht. Der Klang lässt sich im positiven Sinne als „monitorhaft“ beschreiben. Gute Studiomonitore zeichnen sich dadurch aus, dass sie den wahren Charakter einer Aufnahme freilegen. Der Nachteil: Eine schlechte Aufnahme klingt dann auch so. Diese Eigenschaft zeigt auch der Move, was ihn deutlich wählerischer erscheinen lässt als beispielsweise den gnädigere Beyerdynamics. Wir haben alle Ohrstücke ausprobiert – unterm Strich ist der Move der Testteilnehmer, der suboptimale Aufnahmen am ehesten aufdeckt, was leider auch unangenehm sein kann, wenn man aufdreht.

Fazit: Einfach in der Handhabung, wählerisch beim Hören

Gefallen hat uns der klassische Aufbau ohne Schnickschnack. Der Move ist leicht, sportlich im Design und gut ausgestattet. Der klangliche Charakter brachte uns allerdings bei einigen Songs dazu, den Software-Equalizer zu aktivieren, um die Höhen etwas abzusenken.

Einzelwertung für den iTeufel Move

  • Klang: 60 Prozent
  • Tragekomfort: 70 Prozent
  • Hardware, Design & Funktionen: 75 Prozent

Gesamt: 66 Prozent
Der Klang bildet 50 Prozent der Gesamtnote.

iTeufel-Move-Badge

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