Microsoft stand wohl in den Startlöchern, um den Messenger Slack für sagenhafte 8 Milliarden Dollar zu übernehmen, und so die Ausrichtung auf Geschäftskunden zu stärken. Bill Gates und der Microsoft-CEO Satya Nadella haben den Deal aber gestoppt und wollen das Geld lieber in die Weiterentwicklung eigener Produkte stecken. Dabei hätte Slack auch ganz einfach Skype ersetzen können.

 

Slack Technologies, Inc.

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So Yeah, We Tried Slack …

Slack wäre Microsoft gut 8 Milliarden Dollar wert

Vorangetrieben wurde die Übernahme von Slack durch Microsofts Vorstandsmitglied Qi Lu, der z.B. für Office, Skype, Bing usw. zuständig ist, und sich einen starken neuen Messenger für Geschäftskunden versprach. Microsoft forciert zwar den Einsatz von Skype und hat die Kommunikation darüber auch in Windows 10 integriert, doch der Messenger eignet sich nur bedingt zur Verwendung in Unternehmen. Slack hat hingegen die Kommunikation in Unternehmen revolutioniert und wird mittlerweile von 2,3 Millionen Nutzern täglich verwendet - wovon 675.000 Nutzer tatsächlich auch dafür bezahlen, um den Dienst nutzen zu können. Ein erstaunlich hoher Anteil, den kaum ein anderer Service erreicht.

Slack wurde im April 2015 auf einen Wert von 2,8 bis 4 Milliarden Dollar geschätzt und Microsoft hätte mit 8 Milliarden Dollar den doppelten oder sogar fast den dreifachen Wert für das Unternehmen hingelegt. Gestoppt wurde die Übernahme dann von Bill Gates und Satya Nadella. Gates möchte das Geld lieber in die Weiterentwicklung von Skype stecken und so den eigenen Messenger um neue Funktionen erweitern. Slack hingegen wildert nun genau im Territorium von Skype, denn erst seit wenigen Tagen kann auch die Sprach- und Video-Funktion genutzt werden. Somit müssen Slack-Nutzer den Messenger nun noch seltener verlassen und andere Dienste in Anspruch nehmen.

Wir nutzen Slack seit einigen Monaten zur Kommunikation und haben damit viele andere Dienste abgelöst. Wer sich für Slack interessiert, sollte sich unseren detaillierten Artikel zu diesem noch recht unbekannten Messenger durchlesen.

Quelle: techcrunch via golem

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