Es gab mal eine Zeit, da hat es sich gelohnt, Xbox Live Arcade im Auge zu behalten. Etwa zum Release von Castle Crashers erreichte der Dienst seinen Zenit, brachte Woche um Woche neue Exklusiv-Titel heraus, die sich qualitativ ständig selbst übertrumpften. Mittlerweile sind die meisten dieser Spiele auch auf Steam und Playstation Network erhältlich, exklusive Arcade-Games gibt es kaum noch. „Braid“- und „The Witness“-Entwickler Jonathan Blow und „Retro City Rampage„-Macher Brian Provinciano haben in einem ausführlichen Wired-Artikel nun Auskunft gegen, woran das liegt - und dabei kein Blatt vor den Mund genommen.

 

Sony Computer Entertainment

Facts 

Nachdem das Playstation-exklusive „Journey“ letztes Jahr nicht nur bei uns den „Spiel des Jahres“-Award gewonnen, scheint durch Sony ein Ruck gegangen zu sein: Auf der Playstation Vita erscheinen mehr und mehr Indie-Spiele und einer der meistbesprochenen Exklusiv-Titel für Playstation 4 ist Blows Indie-Spiel „The Witness“ - Microsoft dagegen macht es Indies noch immer sehr schwer, ein Spiel für ihre Plattform herauszubringen.

„Microsoft behandelt unabhängige Entwickler sehr schlecht.“ Jonathan Blow

„Mit Sony zu arbeiten fühlt sich wie ein lockeres Gespräch in einem Cafe an, im Gegensatz zum einschüchternden „Corporate Vibe“ von Microsoft“. Brian Provinicano

Schaut mal in den Artikel von Wired hinein, denn er gibt einen seltenen und interessanten Einblick in die Spiele-Industrie.

Wo zockt ihr heute eure Indie-Games? Steam, Xbox Live Arcade, PSN oder habt ihr vielleicht gar kein Interesse an Spielen, die ohne AAA-Budget entwickelt wurden? Merkt auch ihr die Veränderung, die Sony in den letzten Jahren durchgemacht hat?

E3 2016: Was waren eure Favoriten der Sony-Pressekonferenz?