Sony: Das Unternehmen hat keine Pläne für aufrüstbare Konsolen

Marco Schabel 7

Vor einiger Zeit sorgte Microsoft für Aufsehen, als sie ankündigten, sich für aufrüstbare Konsolen zu interessieren. Konkurrent Sony bekräftigte jetzt dagegen, dass sie zumindest in naher Zukunft keinerlei derartige Pläne hätten.

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Wenn wir einmal ganz ehrlich sind, dann sind Konsolen im Prinzip nichts anderes als in Serie produzierte Computer mit einem eigenen Betriebssystem und vergleichsweise schwacher Hardware. Der einzige, darüber hinausgehende Unterschied ist der, dass Du die Hardware der Konsolen nicht einfach austauschen kannst. Und genau hier setzt Microsoft an. Vor einigen Monaten deutete Phil Spencer an, für die Zukunft über aufrüstbare Hardware nachzudenken, sogenannte modulare Konsolen. Damit würden klassische Konsolengenerationen der Vergangenheit angehören. Und das ist etwas, was Microsoft mit der Xbox Scorpio und auch Konkurrent Sony mit der PlayStation 4 Pro bereits jetzt in die Wege leiten. Zumindest für Sonys Andrew House ist alles darüber hinaus allerdings nur schwer vorstellbar.

Darum denkt Sonys House nicht an modulare Konsolen

So gab der Chef von Sony Interactive Entertainment zu verstehen, dass Sony derzeit keinerlei Pläne habe, eine Konsole zu veröffentlichen, die austauschbare Teile enthält. Es sei für House nur schwer vorstellbar, modulare Konsolen auf den Markt zu bringen. Auch ein Ende klassischer Konsolen sieht er trotz der PlayStation 4 Pro nicht gegeben. Stattdessen deutet er an, dass das Geschäft mit nicht-modularen Konsolen vorteilhafter sei. „Ich denke vielmehr, dass die Spieler – glücklicherweise für uns – ein sehr großes Interesse an umfassenden und hochwertigen Gaming-Erfahrungen auf High-End-Niveau haben“, so House.

PlayStation 4 Pro:4K-fähig“ laut Sony keine irreführende Werbung

„Und auf den Konsolen bieten wir das am besten – ebenso wie teilweise auf dem PC.“ Es werde immer Spieler geben, die die beste Hardware haben möchten, weswegen Sony sich dachte, warum immer sechs oder sieben Jahre mit einer Innovation gewartet werden sollte. Stattdessen würde das Unternehmen den Gedanken nehmen und ihn in Einklang mit anderen Dingen bringen, ohne die Vorteile einer Konsole aufzugeben. Einschließlich einer für alle gleichen Erfahrung. Daher biete die PlayStation 4 Pro auch nur visuelle Vorteile und keine spielerischen.

Erscheinen soll die PlayStation 4 Pro am 10. November zum Preis von knapp 400 Euro. Zudem gibt es bereits viele Hinweise darauf, dass Sony bereits an einem Nachfolger arbeitet. Die PlayStation 5 könnte dabei bereits 2018 veröffentlicht werden.

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Quelle: Digital Spy

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