GTUG Berlin GDD 2011: Interview mit Marcus Hansson von Sony Ericsson

Amir Tamannai

Nicht nur Entwickler konnte man während des GTUG-GDD-Wochenendes in Berlin antreffen, sondern auch Repräsentanten der Gerätehersteller – wir haben uns also kurzerhand Marcus Hansson, Community Manager bei Sony Ericsson geschnappt und ihm vor der c-base ein paar Fragen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Unternehmens hinsichtlich seiner Android-Geräte gestellt.

GTUG Berlin GDD 2011: Interview mit Marcus Hansson von Sony Ericsson

Sony Ericsson hat in Sachen Android im vergangenen Jahr ein gewaltige Wandlung vollzogen: Vom ungeliebten Entlein, das seine Android-Geräte in Sachen Updates sträflich vernachlässigt, zum schönen Schwan, der gute Geräte sowie zeitnahe und zahlreiche Aktualisierungen veröffentlicht. Für die neue Ausrichtung des Unternehmens hin zum Kunden und den Entwicklern, also zur Community, spricht auch, dass es bei SE die Position des Senior Community Managers gibt – also ein Mitarbeiter, der sich explizit um die Belange der und den Kontakt zu eben diesen Zielgruppen kümmert. Marcus Hansson erfüllt diese Aufgaben mit viel Enthusiasmus und Hingabe; vor der c-base hat er uns während des GTUG-GDD-Wochenendes ein kurzes Interview gegeben:

Da Marcus kein deutsch spricht und ich unseren schönen Gesprächsfluss nicht durch Simultan-Übersetzungen unterbrechen wollte, hier die Fragen und Antworten ganz kompakt:

F: Sony Ericsson hat von 2010 auf 2011 eine sehr positive Kehrtwende im Bezug auf seine Android-Geräte hingelegt – was war die Motivation dahinter und warum hat das so gut geklappt?
A: Wir haben einfach wirklich auf die Kunden und die Entwickler gehört und so festgestellt, dass wir bestimmte Dinge, wie zum Beispiel die Frequenz der Software-Updates verbessern müssen – ich denke, dass ist uns ganz gut gelungen.

F: Sony Ericsson arbeitet ja sehr eng mit der Entwickler-Community zusammen – warum macht ihr das, welche Vorteile ergeben sich daraus?
A: Naja, das Ergebnis konnte man 2011 sehen: Es ist hilfreich, auf die Community zu hören, um gute Geräte und guten Support liefern zu können. Wir werden das in der Zukunft auch noch weiter forcieren.

F: Ihr arbeitet ja unter anderem auch eng mit der bekannten CyanogenMod-Crew zusammen. Welche Ergebnisse dürfen wir aus dieser Zusammenarbeit erwarten?
A: Wir unterstützen die Jungs so gut es geht, weil wir finden, dass sie großartige Arbeit leisten. Und ja, ich hoffe, das ein Ergebnis dieser Kooperation die CM9 auf Ice Cream Sandwich-Basis für möglichst viele Sony Ericsson-Geräte sein wird. Und wir werden diese und die allgemeine Zusammenarbeit mit der Community bestimmt auch 2012 [dann ja nur noch als Sony, Ericsson steigt bekanntlich aus, Anm. d. Red.] weiterführen.

Wir danken Marcus Hansson für das nette Gespräch!

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