Bereits im Oktober wurde bekannt gegeben, dass das Handy-Joint Venture aus Sony und Ericsson aufgelöst wird und die Ericsson-Anteile von dem japanischen Konzern übernommen werden. Nachdem diese kleine Bombe geplatzt ist, mussten sich beide Unternehmen aber noch um die Formalitäten kümmern, bevor die Mobilfunksparte unter dem neuen und deutlich kürzeren Namen Sony auftreten kann. Die letzte Hürde war die Genehmigung der Übernahme durch die Europäische Union, die nun endlich erteilt wurde.

Auf der CES durften wir bereits die ersten Xperia-Smartphones begutachten, die nur noch mit dem Sony-Label versehen waren. Das konnte als deutliches Zeichen gewertet werden, dass die Übernahme kurz vor dem Abschluss steht. Mit der Genehmigung der Europäischen Union dürfen die Geräte nun auch unter dem neuen Namen verkauft werden.

Sony Ericsson ist nun also vollständig eine Tochterfirma der Sony Corporation und wird dort unter dem Namen Sony Mobile Communications agieren. Die Übernahme hat Sony 1.05 Milliarden Euro gekostet – dafür erhält der japanische Konzern aber nicht nur die Markenrechte zum Beispiel an der Xperia-Reihe, sondern auch alle Patente, die Sony Ericsson in den 10 Jahren der Zusammenarbeit angesammelt hat.

Wir als Redakteure freuen uns vor allem darüber, dass die Modellnamen durch den Wegfall von Ericsson nun etwas weniger fehleranfällig werden. Gleichzeitig ist aber natürlich zu hoffen, dass Sony den positiven Weg im Android-Bereich weitergeht und auch in Zukunft so Community-nah bleibt.

Quelle: Reuters [via: BestBoyz]

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