Es wurde bereits spekuliert, dass Sony die Anteile von Ericsson übernehmen will, damit die Smartphone-Sparte besser in das gesamte Firmenbild integriert werden kann. Aus der Spekulation wird nun Realität: Ericsson hat gerade bestätigt, dass Sony für die Summe von 1,05 Milliarden Dollar die 50% Anteile des schwedischen Unternehmens übernehmen wird.

Wie das so üblich ist bei diesen Übernahmen, sind sie, wenn sie bestätigt werden, zwar beschlossene Sache, aber noch längst nicht final umgesetzt. Was nun folgt, ist der leidige Papierkrieg, der wahrscheinlich jede Scheidung begleitet. Im Januar 2012 soll diese dann endgültig abgeschlossen sein, Sony-Smartphones werden dann künftig ohne den Ericsson-Schriftzug ausgeliefert.

Der Zeitpunkt hätte für Sony kaum günstiger sein können, denn die Smartphone-Sparte hat in den letzten Quartalen konstant Verluste erwirtschaftet. Ericssons Interesse an einem Ausstieg aus der Kooperation dürfte also größer als je zuvor gewesen sein. Positiver Effekt für Sony: Der Übernahmepreis ist durch diese Umstände vergleichsweise niedrig geblieben.

Für Sony bedeutet die Übernahme, dass die Smartphones nun, wie auch schon die Tablets, noch enger in die eigene Produktpalette integriert werden können und sich ein einheitlicheres Bild ergibt. Es werden also endlich alle Produktfamilien unter einem Dach vereint. In Kürze werden also Tablets, Smartphones, PlayStations, Fernseher und so weiter noch deutlich stärker miteinander vernetzt. Wie das dann praktisch aussehen wird, könnt ihr bei uns lesen, sobald das Bild etwas konkretere Züge annimmt.

[via engadget.com]

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GIGA-Redaktion
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