Nicht nur Samsung verpasst seiner Smartphone-Linie eine Schlankheitskur, sondern auch der japanische Gegenspieler Sony. Grund hierfür sind Verluste im Mobilfunksektor.

Neben Samsung hat auch Sony zu kämpfen: Von der Prognose 50 Millionen Smartphone-Einheiten zu verkaufen musste der japanische Konzern absehen und die Zahl auf 41 Millionen korrigieren.

In Summe spiegelt sich das in einem Verlust von 1,2 Milliarden US-Dollar wieder, den Sony im letzten Quartal verzeichnen musste. Die Gründe für den hohen Verlust finden sich im schlechten Absatz der Geräte sowie den Werbekosten wieder. Längerfristig zurückgeblickt gelang es dem Unternehmen nicht, einen signifikanten Anstieg der Smartphone-Absatzzahlen zu erzielen.

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Sony fährt Smartphone- und TV-Geschäft zurück

Nun möchte das Unternehmen im Smartphone- sowie strauchelnden TV-Geräte-Geschäft zurück in die schwarzen Zahlen. Hierfür sollen die beiden Sektoren geschrumpft werden, bis zu 30 Prozent weniger Umsatz möchte Sony hierfür in Kauf nehmen. Weiterhin Wert gelegt wird auf das Spielekonsolen- und Bildsensor-Geschäft, bei letzterem will Sony 70 Prozent mehr Gewinn machen.

Für den Bildsensor-Erfolg sind unter anderem Big Player wie Apple verantwortlich, die die Sony-Kameras in ihren iPhones einsetzen.

Quelle: Reuters, via Android Authority