Sony will Konsequenzen ziehen, falls Handysparte 2016 unprofitabel bleibt

Tuan Le 11

Es geht um die Wurst für Sony: Obwohl man vor wenigen Monaten noch verkünden ließ, man wolle die Smartphone-Sparte niemals verkaufen, schlägt die Unternehmensführung nun andere Töne an. Offenbar wird das nächste Jahr entscheidend dafür sein, wie es in Sachen Smartphones mit dem japanischen Unternehmen weitergeht.

Sony will Konsequenzen ziehen, falls Handysparte 2016 unprofitabel bleibt

Man kann nicht behaupten, dass die derzeitige Unternehmensleitung von Sony mit dem CEO Kaz Hirai an der Spitze keine Erfolge vorgebracht hätte. Mit der Aufgabe des wenig profitablen PC-Geschäfts und dem Fokus auf Bildsensoren und seine Spielkonsolen hat der Konzern in den letzten Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt – nur leider nicht in der Abteilung für Smartphones. Der hart umkämpfte Markt für Mobilfunkgeräte wird Sony nicht nur von den etablierten Größen in Form von Samsung und Apple streitig gemacht, sondern auch von aufstrebenden Smartphone-Herstellern aus Asien. Die hochwertigen, allerdings auch ziemlich teuren Smartphones von Sony scheinen nicht einmal mehr im Heimatland Japan große Beliebtheit zu besitzen: Nur 17,5 Prozent an Marktanteilen kann Sony hier vorweisen, in Nordamerika sind es nicht einmal 1 Prozent.

Zwar hat Sony immer wieder Gerüchte um einen Verkauf der Mobilfunkabteilung dementiert: Im aktuellen Interview äußerte sich Hirai gegenüber Reuters jedoch etwas konkreter und darüber gesprochen, dass weiterhin durch Sparmaßnahmen endlich wieder schwarze Zahlen in der Smartphone-Abteilung geschrieben werden sollen. Sofern man im nächsten Jahr zumindest keine Verluste mehr einfährt – an große Gewinne ist derzeit wohl gar nicht zu denken – wolle man das Mobilfunkgeschäft auf gar keinen Fall verlassen. Andernfalls, so Hirai, habe man die Erwägung alternativer Optionen noch nicht eliminiert.

Die kryptische Formulierung von CEO Hirai bedeutet vermutlich nichts anderes, dass – sollte man 2016 weiterhin Verluste im Smartphone-Geschäft machen – die Mobilfunkabteilung noch weiter dezimiert, eventuell sogar aufgegeben oder verkaufen wird.

Quelle: Reuters 

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