Sony Xperia miro: Neuer Mittelklasse-Androide vorgestellt

Frank Ritter 7

Nachdem Sony seit dem vergangenen Freitag in einer Art Facebook-Rallye ein neues Smartphone ankündigte, dessen Vorstellung durch verstärktes Liken beschleunigt werden konnte, steigerte sich die Spannung auch bei uns. Nun ist die Katze aus dem Sack: Sony Xperia miro heißt das neue Gerät, das in der Smartphone-Mittelklasse vor allem den Wettbewerbern aus eigenem Haus Konkurrenz macht.

Sony Xperia miro: Neuer Mittelklasse-Androide vorgestellt

Zwar mag Sony Sponsor der deutschen Nationalmannschaft bei der gerade laufenden Fußball-EM sein und den Jungens sogar allen ein Xperia S geschenkt haben; dass die Benennung des neuen Smartphones mit Stürmer Miro Klose zu tun hat, darf aber nachhaltig bezweifelt werden. Namenspate war da wohl eher der surrealistische Maler Joan Miró, den man heute leider überwiegend von Kitschpostkarten kennt.

sony xperia miro side

Optisch markantestes Merkmal des Xperia miro ist eine Art Kerbe am unteren Rand und ein „Hubbel“ unten hinten. Sony spricht zudem von „einzigartiger Beleuchtung“. Was das konkret bedeuten soll, wissen wir ebenfalls noch nicht, allerdings sollen damit ankommende Nachrichten, Mails, verpasste Anrufe und so weiter angezeigt werden.

An Spezifikationen ist bislang nur bekannt, dass das Miro einen 3,5-Zoll-Screen besitzt, eine 5 MP-Kamera verbaut hat und dass der Akku „groß“ sein soll. Wir vermuten, dass Sony auch hier wieder die NovaThor U8500 Dual Core-CPU von ST-Ericsson mit 1 GHz Takt verbaut. Software-seitig ist bereits Android 4.0 installiert. Dass die Facebook-Integration, der xLoud-Synthesizer, Frontkamera und DLNA als Features gesondert betont werden, lässt darauf schließen, dass es an sonstigen Alleinstellungsmerkmalen beim miro eher mangelt.

sony xperia miro

Das Gerät ist offenbar für die breite Masse gedacht und soll, vermuten wir, neue Käuferschichten in der Gruppe derjenigen Menschen erschließen, die noch konventionelle Handys („Dumbphones“) verwenden. Allerdings macht das Gerät in dieser Klasse bereits anderen Geräten Konkurrenz – dem Xperia U, Xperia P, Xperia sola, Xperia acro S und dem Xperia go. Wenngleich nicht jedes dieser Geräte auf jedem internationalen Markt verfügbar ist, verfügen diese über ähnliche Leistungsdaten und dürften sich in den nächsten Monaten alle im erschwinglichen Preisbereich zwischen 200 und 300 Euro einpendeln.

Das Xperia miro wird in den Farbvarianten schwarz, schwarz/pink, weiß und weiß/gold verkauft. Ob, wenn ja wann und zu welchem Preis, das Sony Xperia miro auch in der Schweiz, Österreich und Deutschland verkauft wird, ist uns noch nicht bekannt. Wir liefern die Info aber nach, sobald wir mehr erfahren.

Sony Mobile @ Facebook: Xperia miro

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