Sonys „SmarteEyeglass“: Dann doch lieber Googles Glass

Martin Malischek

Neben der Virtual Reality-Brille Gear VR von Samsung und der Glass von Google möchte auch Sony in diesem „Geschäft“ mitmischen. Das Unternehmen setzt mit der „SmartEyeglass“ hierbei auf eine Augmented Reality-Brille. Und ich will dann doch lieber Googles Glass.

Introducing Sony’s SmartEyeglass and how to develop apps.

Heute präsentierte der japanische Konzern Sony seine Augmented Reality-Brillenlösung. Die „SmartEyeglass“ ist per Kabel mit einer Fernbedienung verbinden, die mit Hardware-Tasten und einem Mikrofon ausgestattet ist. So lassen sich mit ihr Fotos über den in der Brille integrierten Kamerasensor Bilder schießen, in das vorherige Menü wechseln sowie Anrufe führen.

Sony SmartEyeglass: Mit kabelgebundener Fernbedienung

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Die Anzeige erfolgt bei der SmarteyeGlass über ein grünes Display mit 8-Bit-Farbtiefe. Über Anwendungsbeispiele hat sich Sony natürlich auch schon Gedanken gemacht: So sollen über die eingebaute 3 Megapixel-Kamera per App Personen erkannt und über die grüne Bildschirmanzeige beim Kochen Rezepte angezeigt werden. Mit dem Wikitude City Guide fungiert die Brille als Touristenführer und zeigt Sehenswürdigkeiten sowie einen kleinen Text zu ihnen an.

Neben diesen Ideen gibt Sony auch die weiteren Details der Brille bekannt: So sind ein Lage-Sensor, ein elektronischer Kompass, ein Helligkeitsmesser sowie die bereits erwähnten Mikrofone und der Kamerasensor an Bord. Die Tonausgabe erfolgt über die kabelgebundene Fernbedienung. Des Weiteren wiegt die Sony-Brille nur 77 Gramm und die Kontrolleinheit lediglich 44 Gramm. Genauere Angaben über dem sich in dieser Einheit befindlichen Akku wurden nicht gemacht.

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Sony SmartEyeglass: Entwicklerkit für die smarte Brille

Entwicklern sind die Hände nicht gebunden, über die SmartEyeglass SDK lassen sich Anwendungen für die smarte Sony-Brille erstellen. Wie bei fast allen Wearables dient auch hier das Smartphone als Informationsgeber und wird über Wifi oder Bluetooth mit der SmartEyeglass verbunden. Sie ist mit allen Android-Smartphones ab Version 4.1 kompatibel.

Ende März 2015 soll ein Prototyp der Uhr bereits käuflich zu erwerben sein, der Startschuss des Entwicklerkits für die SmartEyeglass fällt heute.

Quelle: Sony, via AndroidHeadlines

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