Sony-Smartphones: So viel Speicher bleibt euch wirklich

Philipp Gombert 6

System und Bloatware belegen auf Smartphones zunehmend mehr Speicher. Oftmals sind es mehrere Gigabyte, die vorinstallierter Software bestimmt sind. Dem Nutzer bleibt wesentlich weniger Platz für eigene Apps, Musik und Dateien, als es die Hersteller aussehen lassen. In unserer neuen Reihe erfahrt ihr, wie viel Speicher euch tatsächlich zur Verfügung steht. Den Anfang machen dabei Sony-Smartphones.

Sony-Smartphones: So viel Speicher bleibt euch wirklich

Hersteller geben stets den Gesamtspeicher eines Smartphones an. Dieser ist jedoch nicht ausschließlich für die Dateien des Nutzers: System und vorinstallierte Anwendungen nehmen einen erheblichen Teil des verfügbaren Speichers ein. Was draufsteht, mag zwar drin sein – wirklich verfügbar ist jedoch längst nicht alles. Unter anderem aus diesem Grund sind 16-GB-Smartphones ohne microSD-Kartenslot heutzutage immer weniger beliebt — der interne Speicher reicht hier nur noch für ein paar kleine Apps und den ein oder anderen Song.

Also: Erwartet nicht, dass bei einem 32-GB-Gerät auch wirklich 32 GB zur Verfügung stehen. Und damit ihr bei eurem nächsten Smartphone-Kauf wisst, mit wie viel Platz in den verschiedenen Speichervarianten tatsächlich zu rechnen ist, haben wir eine neue Artikel-Reihe ins Leben gerufen. Dabei schauen wir uns in mehreren Teilen den verfügbaren Speicher verschiedener Smartphones eines Herstellers an. In diesem Teil geht es um Geräte aus dem Hause Sony, die Angaben stammen direkt von der Herstellerseite.

Sony: Seit Jahren eine Strategie

Das Unternehmen verfolgt seit dem Bestehen der Xperia-Reihe eine gradlinige Strategie. Sony verkauft die eigenen Smartphones ohne eine Auswahl verschiedener Speichervarianten. Geräte der Z5-Reihe gibt es beispielsweise nur mit 32 GB internem Speicher, ältere Modelle wie das Xperia Z3, Z2 oder Z1 erreichten sogar mit nur 16 GB den Markt.

Klingt im ersten Moment nach einer deutlichen Einschränkung. Allerdings verbaute Sony bereits den ersten Xperia-Smartphones einen microSD-Kartenslot und führte dies bis hin zu aktuellen Ausführungen fort. Zwar schlägt eine microSD-Karte je nach Kapazität mit zusätzlichen Kosten zu Buche — sollte der verfügbare Speicher jedoch nicht genügen, kann dieser bis zu einem gewissen Punkt erweitert werden.

Selbst neue Geräte wie das Xperia M5 verkauft Sony daher mit nur 16 GB internem Speicher — dem Nutzer bleiben lediglich 10 GB für eigene Dateien. Hier wird deutlich, wie viel Wert das Unternehmen nach wie vor auf den microSD-Kartenslot legt. Ab 16 GB und niedriger ist in den meisten Fällen zum Einsatz einer Speichererweiterung zu raten.

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Deutliche Unterschiede beim verfügbaren Speicher

Im Verhältnis haben insbesondere neuere Geräte der Xperia-Reihe mehr verfügbaren Speicher. Das liegt vor allem daran, dass der Gesamtspeicher mit aktuelleren Smartphones an Größe gewann, während Android und zugehörige Anwendungen meist zwischen 4 GB und 6 GB beanspruchen.

Im Gesamtvergleich fällt vor allem das Xperia Z3+ aus der Reihe: Hier werden nur 3 GB vom System und desgleichen eingenommen — dem Nutzer stehen ganze 29 GB zur Verfügung. Das gleiche gilt, im Verhältnis, auch für das reguläre Xperia Z3. Das krasse Gegenteil: Beim neuesten Smartphone des Herstellers, dem Xperia X, werden ganze 12 GB reserviert. Was genau dieser Menge an Speicherplatz bedarf, ist dabei nicht ersichtlich.

Keine einheitliche Linie

Insgesamt lässt sich bei Sony also keine einheitliche Linie hinsichtlich des bereits belegten Speichers feststellen. Manchmal ziehen die Japaner vergleichsweise viel ab, ein anderes mal relativ wenig. Glücklicherweise steht aber stets die microSD-Karte bereit, um den Festspeicher zu erweitern.

Das war der erste Teil unserer neuen Speicher-Serie. Nächste Woche folgen die Smartphones von Samsung. 

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