Wer sich auf Amazon umschaut, wird früher oder später über den Verkaufsschlager FiiO E10K stolpern. Dieser ist vor allem preislich sehr attraktiv (79 Euro) und liefert, laut zahlreicher Testberichte und Kundenstimmen, eine gute Performance ab. Der FiiO ist mit einer 3,5 mm-Klinkenbuchse und einem S/PDIF-Koaxialausgang ausgestattet, es werden Formate bis zu 24 Bit/96 KHz unterstützt.

 

Sony

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FiiO E10K Olympus 2 Digital Analog Wandler und Kopfhörerverstärker (Herstellervideo)

Wer erste Schritte als DJ macht und beispielsweise mit der Software Traktor Pro arbeitet, sollte einen Blick auf die kompakte Native Instruments Traktor Audio 2 mk2 werfen. Das DJ-Audio-Interface bietet zwei unabhängige Ausgänge, so kann man mit dem einen den Club (bzw. das Wohnzimmer) beschallen und mit dem anderen den nächsten Track per Kopfhörer vorhören. Der Klang ist knackig-druckvoll, die Leistung für die meisten Kopfhörer ausreichend.

Traktor Audio 2 DJ-Audio-Interface (Herstellervideo)

Der Fostex HP-A3 Kopfhörerverstärker mit D/A-Wandler stammt aus dem Profibereich und ist dort ein Einsteigermodell. Für 300 Euro bekommt man hier Qualität „Made in Japan“, die sich offenbar hören lassen kann: „Mit dem HP-A3 vereint Fostex einen ausgewogenen Wandler und einen wohlig klingenden Kopfhörerverstärker sehr gelungen unter einem Dach und bietet Heimanwendern so eine gute Alternative zu hochpreisigen Konverter-/Headphoneamp-Kombinationen“, schreibt Daniel Wagner von Bonedo.

Die Asus Xonar Essence ONE Muses Edition ist eine externe Soundkarte, die durch einen sehr aufwendigen Aufbau für ein möglichst gutes Klangsignal sorgt. Die sechs MUSES 01-Operationsverstärker im Inneren stammen von New Japan Radio, einem der Marktführer im Segment der hochwertigen Audiokomponenten. Das Modell unterstützt das Audiotransfer-Protokoll ASIO 2.2.

Für kompromisslose audiophile Genießer empfiehlt sich der Sony TA-ZH1ES. Der Hersteller verspricht ein „Klangerlebnis wie im Konzertsaal“ – das erklärt dann auch den stolzen Preis von rund 2.000 Euro. Aber wie bereits vorhin erwähnt: Wer entsprechende Kopfhörer besitzt und bei Musik nicht weniger als das bestmögliche Erlebnis erwartet, für den ist das eine logische Investition und kein verrückter Luxus.

Sony Signature Series Headphone Amplifier TA-ZH1ES (Herstellervideo)

Fazit: Kopfhörerverstärker mit integriertem DAC können sich lohnen

Je nach Anspruch und technischer Ausstattung kann es sich durchaus lohnen, einen Kopfhörerverstärker mit integriertem DAC anzuschaffen. Bei günstigen Notebooks sparen Hersteller gerne am Audioausgang, die Folge ist ein dumpfer oder sogar rauschender Klang. Eine einfache Lösung ist eine günstige externe Soundkarte (z.B. Creative Sound Blaster Play!3), der nächste Schritt dann ein Modell mit dediziertem Kopfhörerverstärker (KHV). Laut einigen Berichten in Hifi-Foren ist man als Besitzer eines Macbook Pro Retina bereits mit einem überdurchschnittlich guten Kopfhörerausgang ausgestattet – hier macht ein externer Wandler erst für sehr kritische Hörer oder Profis Sinn. Bei einem 2014er-Modell (13 Zoll) im Vergleich zur Native Instruments Traktor Audio 2 mk2 können wir das bestätigen: Der integrierte Ausgang des Apple-Laptops ist klanglich fast auf Augenhöhe mit der externen Lösung.

Nicht jeder kann eine High-End-Stereoanlage in Konzertlautstärke betreiben, ohne Ärger mit den Nachbarn zu bekommen. Für einige Audiophile ersetzt daher die Kombination aus hochauflösender Musik (z.B. Tidal), Kopfhörerverstärker mit DAC und Luxus-Kopfhörer eine sündhaft teure Stereoanlage.