Spotify-CEO sieht Apples Bemühungen gelassen entgegen

Julien Bremer 5

Spotify-CEO Daniel Ek hat gestern verkündet, der Musik-Streaming-Dienst habe die Marke der 10 Millionen zahlenden Nutzer geknackt. Im Interview hat sich der Unternehmenschef über Apples mögliche Bemühungen im Streaming-Markt geäußert.

Spotify-CEO sieht Apples Bemühungen gelassen entgegen

Die Spekulationen um Apples mögliche Übernahme von Beats haben die Diskussionen um eine neue Musik-Plattform von Apple angeheizt. In Cupertino soll man beeindruckt gewesen sein, wie viele Nutzer sich nach einer Testphase dafür entscheiden, für den Streaming-Dienst Beats Music zu bezahlen. Noch ist der Deal aber nicht in trockenen Tüchern.

Im Interview mit Billboard weigerte sich Spotify-CEO Ek zunächst, etwas zu den möglichen Vorhaben von Apple mit Beats zu sagen. „Ich mag es nicht, mich an Spekulationen über Dinge zu beteiligen, nicht noch gar nicht passiert sind“, so Ek.

Doch er ist sich sicher, dass Musik-Streaming eine Erfolgsgeschichte und das Modell der Zukunft ist. Er selbst hat schon immer damit gerechnet, dass Apple früher oder später einen eigenen Dienst anbieten wird., was im September des vergangenen Jahres mit iTunes Radio auch passiert ist. Doch davon lässt man sich bei Spotify nicht beeindrucken. Sie fokussieren sich darauf, das bestmögliche Produkt anzubieten und „haben ein gutes Gefühl, dies zu tun“.

Weiterhin erklärt er einen wesentlichen Unterschied zwischen seinem Dienst und der Apple-Alternative iTunes Radio. Während die Plattfrom aus Schweden als eigenständige Anwendung daher kommt und dementsprechend leicht zu handhaben ist, ist Apples Variante teil der Software iTunes.

„Die Menschen erkennen den Unterschied zwischen dem wirklich besten Produkt und etwas, das in einer anderen Software eingebunden ist. 10 Millionen zahlende Nutzer sind ein deutlicher Hinweis dafür“.

Weiterhin ist er der Ansicht, dass es nicht darum geht, um Marktanteile zu kämpfen, sondern viel mehr die Vertriebswege der Musikindustrie insgesamt mit klugen Lösungen zu vergrößern Diese seien noch immer nicht so ausgereift, wie sie eigentlich sein sollten.

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Quelle: Billboard.com

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