Spotify weiter in Miesen: Free-Nutzer bringen kaum Umsatz

Martin Malischek 21

Spotify steckt weiter in den Miesen, Grund hierfür sind nicht etwa sinkende Einnahmen, sondern kostspielige Investitionen. Aus den nun veröffentlichten Zahlen des Jahres 2013 geht außerdem hervor, dass Werbung nur einen kleinen Prozentsatz des Umsatzes einbrachte.

Spotify weiter in Miesen: Free-Nutzer bringen kaum Umsatz
Bildquelle: spotify | shutterstock.

Spotify wird mittlerweile als das Nonplusultra für Musikstreaming gehandelt, das große Angebot an unbegrenzt hörbaren Songs für lau dürfte hierfür maßgeblich verantwortlich sein.

Spotify: Mehr Umsatz (etwas) weniger Verlust

74 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftete Spotify im Jahr 2013 als 2012, in Summe 747 Millionen Euro. „Beachtliche Investitionen“ in der Expansion, die Anstellung von neuem Personal sowie die Entwicklung der Spotify-Software verschlangen jedoch den Umsatz und hinterließen einen Verlust von 93,10 Millionen Euro im letzten Jahr. Der Nettoverlust konnte gegenüber des Vorjahres jedoch sogar gedrückt werden und beträgt 57,81 Millionen Euro.

91 Prozent des Umsatzes stammen laut dem Unternehmen aus kostenpflichtigen Abonnements, knapp ein Zehntel des Gewinns wurde also durch Anzeigen generiert. Damit generieren 22 Prozent der Spotify-Nutzer 91 Prozent des Umsatzes, denn die restlichen 78 Prozent (von 36 Millionen aktiven Nutzern) nutzen das kostenlose Angebot.

Die Zahlen dieses Jahres muss der Musikstreaming-Dienst Spotify spätestens im Herbst 2015 veröffentlichen.

Quellen: Wall Street Journal, engadget

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