Square Enix äußert sich zur Lootboxen-Kontroverse

Marvin Fuhrmann 2

Die Lootboxen-Kontroverse hat in den letzten Wochen die Gaming-Welt beherrscht. Sind die Boxen Abzocke oder doch ein notwendiges Übel, um Geld mit Spielen zu verdienen? Nun äußern sich die Verantwortlichen von Square Enix zu der Diskussion.

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Lootboxen sind das wohl meistgehasste Wort in der aktuellen Games-Branche. Bei der Community verhasst, haben die Boxen in den letzten Wochen eine große Diskussion um die Finanzierung von Spielen ausgelöst. Nun meldet sich Square-Enix-CEO Yosuke Matsude gegenüber MCV zu Wort und erklärt, warum die Boxen so eine Wirkung auf Spieler haben.

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Was die Leute erwarten und von einer Heimkonsole wollen, unterscheidet sich wohl fundamental davon, was die Leute bei einem Mobile-Game erwarten. Die Art, wie Konsolenspiel hergestellt werden, das Volumen an Inhalten eines neuen Spiels und wie viel Aufwand in die Erstellung reinfließt: Das alles ist etwas, was mit den Vorstellungen von Mikrotransaktionen nicht einhergeht. 

Anfang des Jahres hatte Matsuda noch angekündigt, dass sich Square Enix und die gesamte Industrie wohl eher auf „Games als Service“ konzentrieren würde, weil dies ein lukrativeres Modell darstellen würde. Und offenbar hat der Wechsel bereits begonnen. Noch sträubt sich die Gaming-Community gegen solche Modelle. Das ist vermutlich auch der Grund, warum Square Enix zunächst von solchen Praktiken Abstand halten dürfte.

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