Square Enix hat noch ganz viele Remake-Eisen im Feuer

Marco Schabel 15

Der japanische Publisher Square Enix ist schon länger dafür bekannt, alte Spiele neu aufzulegen. Mit Final Fantasy VII befinden sich aktuell gleich zwei Remakes in Arbeit, doch offenbar will der Publisher noch mehr machen.

Was ist kostengünstiger und einfacher, als sich ein altes, bereits fertiges Spiel zu nehmen, hier und da die Grafik aufzupolieren und das ein oder andere Feature zu ergänzen und das Ganze dann einfach noch einmal zu verkaufen? Große Publisher wie EA und Activision tun dies bereits seit Jahren mit Serien wie Call of Duty, FIFA oder Madden, aber es gibt auch jene, die das neue Spiel dann unter altem Namen in Umlauf bringen. Dazu gehört auch Square Enix, die zum Beispiel aktuell daran arbeiten Final Fantasy VII als Port vom PC auf die PlayStation 4 zu bringen und darüber hinaus auch noch ein Remake für die Konsole und den PC zu entwickeln. Andere Final Fantasy-Remakes, wie zum Beispiel Type-0 HD sind bereits erschienen, während wieder andere, darunter das PlayStation 2-Spiel Dragon Quest 8, zum einen für iOS und Android veröffentlicht wurden und für den Nintendo 3DS in den Startlöchern steht. Aber wie sieht die Zukunft für Square Enix aus? Noch mehr Remakes!

Während EA jüngst zu verstehen gab, dass Remakes nur von mangelnden Ideen zeugen, sprach Square Enix während des aktuellsten Geschäftsberichts auch über die Zukunftspläne. Gleich der erste Punkt dieses Plans liest sich wie folgt: Square Enix möchte „bestehende IPs revitalisieren“ und „IPs, die für frühere Konsolengenerationen entwickelt wurden, für die neuesten Konsolen auffrischen.“ Dazu gehört auch die Bemühung, noch mehr Remakes auf den mobilen Markt zu bringen. Die virtuelle Realität bildet ebenfalls eine Zielscheibe für den Publisher. Auf diese Weise sollen die Spieler vergangene Erfahrungen mit der Technologie von heute erneut erleben.

Final Fantasy VII E3.

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Marco Schabel
Marco Schabel, GIGA-Experte.

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