Stiftung Warentest: Das passiert mit Smartphones, Tablets und E-Bikes nach dem Testen

Stefan Bubeck

Die Stiftung Warentest nimmt seit Jahrzehnten eifrig Produkte aller Gattungen unter die Lupe. Aber was passiert mit den Prüfmustern, nachdem sie ihre Testnote erhalten haben?

Stiftung Warentest: Das passiert mit Smartphones, Tablets und E-Bikes nach dem Testen
Bildquelle: GIGA.

Wenn die GIGA-Redaktion ein Smartphone oder einen Kopfhörer testet, dann geht das Produkt nach dem Test meist zurück an den Verleiher (Hersteller, zuständige Agentur oder ein Händler). In einzelnen Fällen (wie beispielsweise demnächst bei LG-Lautsprechern) führen wir auch eine Verlosung unter den GIGA-Lesern aus.

Die Berliner Kollegen der Stiftung Warentest geben hingegen getestete Tablets, TVs, Smart-Home-Zentralen, Notebooks, Wäschetrockner und E-Bikes im Nachgang zur Auktion frei – sie werden an den Höchstbietenden versteigert.

Stiftung Warentest: Gebrauchte oder neuwertige Produkte werden nach dem Test versteigert

Bei über 2.000 geprüften Produkten im Jahr kommt bei der Stiftung Warentest so einiges zusammen. Die Geräte kommen nach dem Test unter den Hammer. Wer möchte, kann dann in einer Industriehalle im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg mitbieten und mit etwas Glück ein Schnäppchen machen. Versteigert werden nach Angaben der Stiftung Warentest natürlich nur die Prüfmuster, die die „ausgiebigen Tests über­lebt haben“. Klar, denn wer will schon ein Smartphone ersteigern, das die Sturz-Simulation in der berüchtigten „Folter-Trommel“ nicht überstanden hat?

Auktionen der Stiftung Warentest: Live vor Ort

Die Live-Versteigerungen finden viermal im Jahr statt.

Es werden dann voraussichtlich unter anderem Smartphones, Digitalradios, Tablets, Notebooks und E-Bikes unter den Hammer kommen – also eine spannende Sache für TECH-Fans. Ein detaillierte Produktliste wird erst einige Tage vor der Versteigerung veröffentlicht. Die Ware sei „gebraucht oder neuwertig“, bezahlt wird am Tag der Versteigerung in bar oder per EC-Karte.

Gebühren und Voraussetzungen: Wer mitbieten möchte, muss sich vor Ort registrieren (Personalausweis mitbringen) und bekommt dann eine Bieternummer. Wie der Webseite des Dienstleisters AssetOrb GmbH zu entnehmen ist, wird ein „Aufgeld“ erhoben:

Es werden 7 % Mehrwertsteuer auf die Ware und 19 % Mehrwertsteuer auf das Aufgeld berechnet. Das Gesamtaufgeld beträgt demnach 24,85 %.

Auktionen der Stiftung Warentest: Online

Alternativ werden Prüfmuster der Stiftung Warentest auch online versteigert.

An diesem Tag kommen unter anderem LED TVs, Quadrocopter, Notebooks, Monitore, Blutdruckmessgeräte, Milchaufschäumer und Videospielkonsolen unter den Hammer. Um mitzumachen muss man sich zuvor registrieren, indem man ein kostenloses Benutzerkonto auf der Auktionsplattform erstellt. Wie bei der Live-Auktion auch, wird bei der Online-Auktion das o.g. „Aufgeld“ erhoben. Für die Abholung ersteigerter Ware ist der Bieter zuständig.

Quellen: Stiftung Warentest, AssetOrb

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