Strauss Zelnick, CEO vom Publisher Take-Two Interactive, hat kürzlich verlauten lassen, dass das Unternehmen einige seiner Spielemarken für Kinoumsetzungen freigeben will. Trotz offensichtlich vielversprechender Marken wie Grand Theft Auto will der Publisher aber kein eigenes Geld in Film und TV fließen lassen, eine Investition, die offenbar zu unsicher ist.

 

Take-Two Interactive

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Grand Theft Auto PC-Trailer

Wird man Grand Theft Auto 5 irgendwann auch auf der großen Leinwand sehen dürfen? Diese Vermutung legt nicht nur der ungebrochen große Erfolg des Spiels aus dem Hause Rockstar nahe, sondern auch die Tatsache, dass der Publisher Take-Two Interactive seine Marken offenbar auch im Kino sehen möchte. Wie die englischsprachige Seite MCV berichtet, hat Take-Two CEO Strauss Zelnick in einem Interview verlauten lassen, einige seiner Marken für Filmumsetzungen freigegeben zu haben. Mit weiteren Details, um welche Spiele es sich da konkret handelt, hielt der Publisher-Chef allerdings hinter dem Berg.

Take-Two will die Filme offenbar auch nicht selbstständig finanzieren, die Erfolgsrate von Filmen, die auf Videospielvorlagen basieren, sei äußerst „unregelmäßig“, so Zelnick weiter im Interview. Im Rahmen von Lizenzdeals wolle der Publisher aber durchaus die kreative Kontrolle über seine Marken behalten. Dass Take-Two bei Verfilmungen seiner Marken vorsichtig umgeht, ist nachvollziehbar, wirft man etwa einen Blick auf die in 2016 erschienenen Filme Warcraft: The Beginning und Assassin's Creed. Beide basieren auf populären Spielemarken, floppten aber zumindest auf dem US-Markt. Warcraft wurde nur durch das chinesische Publikum vor einem Totalflop bewahrt.

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Zumindest als interaktives Medium ist etwa ein Grand Theft Auto 5 ungebrochen erfolgreich. Erst kürzlich hatte Take-Two starke Verkaufszahlen und einen neuen Meilenstein von 75 Millionen verkauften Exemplaren bekannt gegeben. Dabei liegt die Erstveröffentlichung des Spiels mit dem Jahr 2013 bereits fast dreieinhalb Jahre zurück.