Kürzlich wurde bekannt, dass Ubisoft mehr Umsatz durch Mikrotransaktionen als durch digitale Verkäufe erwirtschaftet. Nicht nur das, auch der Take Two-Präsident äußert sich nun zu dem Wandel. 

 

Take-Two Interactive

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Schau dir hier den Trailer zum kommenden Spiel von Take Two und der Tochtergesellschaft Rockstar Games an: 

Red Dead Redemption 2 - Story Trailer

Experten behaupten, dass physische Discs nicht mehr allzu lange exisitieren werden. Der digitale Fortschritt sei nicht aufzuhalten, was nun auch der Präsident von Take Two, der Muttergesellschaft von Rockstar Games (GTA-Reihe, Red Dead Redemption) und 2K Games (Mafia-Reihe, Bioshock) untermalt. Wie Karl Slatoff auf der Medien- und Telekommunikations-Konferenz der Credit Suisse verrät, sieht die Zukunft von Spielen in physischer Form nicht besonders rosig aus:

„Ich denke, über einen längeren Zeitraum werden alle Spiele 100 Prozent digital verkauft werden. Ich kann nur nicht sagen, ob das fünf, zehn oder 20 Jahre dauern wird. Es wird wahrscheinlich weniger als 20 und mehr als fünf Jahre dauern, aber am Ende wird es dazu kommen. Das ist einfach der Zeitgeist. Die Dinge bewegen sich in diese Richtung.“

Die Wahrheit sei, dass der Einzelhandel immer noch den Großteil des Geschäfts ausmacht und ein wichtiger Partner der Publisher ist. Take Two versuche weiterhin, dieses Geschäftsumfeld zu unterstützen. Letzten Endes liege das aber außerhalb des Einflussbereichs der Publisher. Deswegen müsse nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden, um Geld zu verdienen.

Vor allem die GTA-Reihe ist für die großen Erfolge Take Twos verantwortlich: 

Take Twos Tochtergesellschaft Rockstar Games wird im Frühling 2018 Red Dead Redemption 2 veröffentlichen, das für PlayStation 4 und Xbox One erscheinen soll. Außerdem soll 2018 ein großer Titel von 2K Games erscheinen, bei dem es sich um Borderlands 3 handeln könnte.