Telltale Games: Studio wird von Ex-CEO verklagt

Marvin Fuhrmann

Telltale Games befindet sich am Rande eines großen Rechtsstreits. Der Kläger ist kein anderer als der ehemalige CEO der Spieleschmiede. Worum es in dem Streit geht, verrate ich dir in der News.

Die Adventure-Schmiede Telltale Games hat sich gerade wieder gefangen. Nachdem vor einiger Zeit etwa 90 Mitarbeiter entlassen wurden, scheint es nun mit neuen Deals wieder bergauf zu gehen. So hat Telltale einen Deal mit Netflix unterschrieben, um die Serie Stranger Things als Spiel umzusetzen. Doch nun wird der Aufschwung wieder ein wenig gebremst. Grund ist ein bevorstehender Rechtsstreit mit dem ehemaligen CEO des Unternehmens.

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Kevin Bruner, der Mitgründer und Ex-CEO von Telltale Games, wird das Studio verklagen. Im März 2017 hatte Bruner die Firma verlassen. Damals hieß es noch (via Gamasutra), er hätte diese Entscheidung selbst getroffen. Nun lässt er verlauten, dass er vom Vorstand herausgedrängt wurde, da diese ein anderes Business-Modell starten wollten. Er behauptet zudem, dass er damals beim Verkauf seiner Anteile um wichtige Informationen betrogen wurde, die ihm eine bessere Position eingeräumt hätten.

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Angeblich waren diese Informationen vertraglich eingeräumt. Telltale Games hat bereits versucht, die Klage bei einem Gericht abschmettern zu lassen. Das Gericht entschied jedoch, dass es in dem Fall einige Dinge gibt, die eine gründlichere Untersuchung erfordern. Eine Summe für die Entschädigungen, die Bruner fordert, wurde nicht genannt.

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