Tesla: Autopilot soll durch Radar sicherer werden

Peter Hryciuk

Tesla hat ein umfangreiches Update für den „Autopilot“ angekündigt, mit dem das verbaute Radar eine entscheidendere Rolle bei der Erfassung der Umgebung spielen soll. Die optische Erfassung per Kamera hat kürzlich vermutlich einen tödlichen Unfall nicht verhindert.

Tesla: Autopilot soll sicherer werden

Teslas Autopilot ist eines der interessantesten Features des Elektro-Flitzers. Fahrer können einfach die Hände vom Lenkrad nehmen und der Autopilot hält die Spur, den Abstand zum Vordermann und soll im schlimmsten Fall sogar eine Vollbremsung hinlegen. Das hat vor einigen Monaten nicht geklappt, als ein Tesla mit aktiviertem Autopilot unter einen Lkw-Anhänger geraten ist, der die Fahrbahn überquert hat. Der weiße Sattelzug wurde von der optischen Kamera einfach nicht erkannt und demnach hat der Autopilot auch nicht gebremst.

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Mit dem kommenden Software-Update auf Version 8 wird Tesla den optischen Sensor in den Hintergrund stellen und stattdessen auf das Radar setzen. Dieses hat aber eigene Schwierigkeiten, die das Unternehmen lösen muss. So könnten kleine oder weit entferne Objekte als Hindernis auf der Straße wahrgenommen und ein unnötiges Bremsmanöver gestartet werden. Weiterhin könnten andere Bereiche überhaupt nicht erkannt werden, was im Hinblick auf die Nutzung natürlich schwierig ist. Trotzdem soll der Autopilot so besserer und sicherer werden, weil besonders gefährliche Situationen damit frühzeitig erkannt werden.

Fahrer muss mehr Verantwortung tragen

Immer wieder sind im Netz kuriose Geschichten zu Tesla-Fahrern mit Autopilot aufgetaucht. Einige Käufer denken wohl, dass der Autopilot die komplette Verantwortung übernimmt – was natürlich nicht der Fall ist. Der Autopilot ist weiterhin als Beta angegeben und sollte demnach nur mit Vorsicht genutzt werden. Mit dem Update werden die Fahrer nun stärker dazu gedrängt, die Hände am Steuer zu lassen. Wenn der Aufforderung nicht nachgekommen wird, schaltet sich der Autopilot mit einer Warnung ab und lässt sich auch nur wieder einschalten, nachdem das Fahrzeug geparkt wurde.

Quelle: tesla via heise

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