Tesla Model 3: Das macht der erste Käufer mit dem Elektroauto

Johann Philipp 2

Die Produktion des lang erwarteten Tesla Model 3 ist am Freitag gestartet. Tesla-Chef Elon Musk twitterte am Samstagabend mehrere Fotos vom ersten Serienfahrzeug. Was der Käufer mit dem Auto vorhat, verschlägt uns die Sprache.

Tesla Model 3 Teaser (Herstellervideo).

Wie bereits angekündigt, ist das Model 3 am Freitag vom Band in Teslas Fabrik in Fremont, Kalifornien gerollt. Bereits mehr als 400.000 Vorbestellungen liegen für das Elektroauto bereits vor. Vom Erfolg hängt ab, ob es Tesla schafft, sich vom teuren Limousinenhersteller zum Produzenten für den Massenmarkt zu wandeln.

Erster Käufer verschenkt sein Model 3

Der erste Käufer des Model 3 ist Ira Ehrenpreis. Er ist Investor und Vorstandsmitglied von Tesla und hat als Erster den vollen Anzahlungsbetrag für den Wagen überwiesen. Er macht seinem Namen alle Ehre und schenkte das Auto mit der Seriennummer SN1 dem Tesla-Chef Elon Musk nachträglich zu dessen 46. Geburtstag.

Bilderstrecke starten
11 Bilder
Apple vs. Tesla: So schön könnte ein E-Auto vom iPhone-Hersteller aussehen.

Ehrenpreis wird auf Twitter gefeiert

Für sein Geschenk an Elon Musk bekommt Ira Ehrenpreis viel Lob. Er schreibt auf Twitter an Musk: „Du verdienst es! Viel Liebe und Respekt für alles, was du für TeslaMotors, erneuerbare Energie und unseren Planeten tust.“ Als Hashtag fügt er hinzu: „Niemand arbeitet härter“. Unter seinem Post finden sich zahlreiche positive Kommentare. Viele Nutzer zollen ihm Respekt, dass er nicht damit prahlt, das erste Model 3 zu bekommen, sondern es an Musk abgibt. „Es ist viel cooler zu sagen, ich gebe Nummer 1 an Elon Musk ab, als ich habe den Ersten“, heißt es in einem Kommentar.

Model 3 schafft 345 Kilometer Reichweite

Die technischen Daten des Mittelklasse-Elektroautos lassen die traditionsreichen deutschen Automobilhersteller zittern: 345 Kilometer Reichweite und von 0 auf 100 km/h in unter sechs Sekunden. Die maximale Kapazität des Akkus soll bei 75 kWh liegen. In den USA kostet das Model 3 in der Standardversion ab 35.000 US-Dollar.

Um die Produktionsdauer pro Auto so gering wie möglich zu halten, haben die Kunden nicht viel Auswahl was Farben, Felgen und den Innenraum angeht. Beim Model S – der Limousine von Tesla, gibt es über 1.500 Individualisierungsoptionen. Beim Model 3 sind es unter 100.

20.000 Fahrzeuge pro Monat

Musk will die Produktion so schnell wie möglich erhöhen und im August 100 Model 3 bauen, im September 1.500 und ab Dezember 20.000 Fahrzeuge pro Monat. Im gesamten letzten Jahr baute Tesla 84.000 Autos. Viele Analysten sehen die optimistischen Ziele von Musk daher kritisch und glauben nicht an den Erfolg des Model 3. Doch es gibt auch positive Stimmen, die vor allem die eigene Batteriefertigung von Tesla als großen Vorteil ansehen.

Verfügbarkeit in Deutschland

Käufer aus Deutschland müssen sich noch etwas gedulden, bis ihr Model 3 geliefert wird. Auf der Tesla-Seite heißt es dazu: „Neubestellungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden voraussichtlich ab Mitte 2018 oder später (je nach Bestimmungsland) ausgeliefert. Nach Herstellungsbeginn gehen die ersten Lieferungen zunächst an die Kunden an der amerikanischen Westküste, bevor Lieferungen dann zunehmend ostwärts erfolgen. Sobald die Produktion die vorgesehene Kapazität erreicht, kommen die Modelle für Europa, den asiatisch-pazifischen Raum und die Rechtslenker zur Auslieferung.“

Quelle: Twitter, Tesla, via: Golem

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung