Tesla Model 3: Eine Akkuladung hält vom Schwarzwald bis zur Ostseeküste

Stefan Bubeck

Elektroautos wie Teslas Model 3 müssen sich in Sachen Reichweite nicht vor Benzinern oder Diesel-PKW verstecken. Der Präsident des Tesla Club Denver hat nun einen neuen Rekord gebrochen und ist dafür 32 Stunden lang mit einer Akkuladung gefahren – allerdings mit gewaltigen Einschränkungen.

Diese aufsehenerregende Erfolgsmeldung stammt ausnahmsweise mal nicht von Tesla-Boss und Marketing-Genie Elon Musk, sondern von einem Tesla-Fan namens Sean Mitchell. Er ist der Präsident des Tesla Club in Denver (Colorado, USA), einem Zusammenschluss von Tesla-Besitzern, die unter anderem Langstreckenversuche mit den Elektroautos durchführen: Wie weit schafft man es mit nur einer Akkuladung?

Tesla Model 3: Mit einer Ladung 975 Kilometer Reichweite

„Hypermiling“, so nennt sich das Hobby der Elektroauto-Fans, die die maximale Reichweite ihrer Fahrzeuge austesten. Nachdem Sean Mitchell erst 516 Meilen (830 Kilometer) zurückgelegt hatte, schaffte er nun in einem weiteren Anlauf sogar 606 Meilen (975 Kilometer) – das entspricht ungefähr einer Strecke von Freiburg im Breisgau bis nach Rostock.

Allerdings ist so ein Ausdauerrekord mit dem Tesla Model 3 nicht ohne gewisse Einschränkungen zu machen. Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, legte Mitchell einen Großteil seiner Fahrt mit unter 40 km/h zurück und ließ zudem die stromhungrige Klimaanlage aus. Dementsprechend dauerte die Tour 32 Stunden und die Temperaturen im Fahrzeuginnenraum stiegen zuweilen auf unerträgliche 40 Grad Celsius. Der Hersteller selbst gibt bei der maximalen Reichweite 335 Meilen (539 Kilometer) an, diese Angabe wurde also locker übertroffen.

Das sagt die Presse über das Tesla Model 3:

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Tesla Model 3 Pressestimmen: „Verdammt geil!"

Tesla Model 3: Der Liebling der Elektroauto-Fans

Andererseits hört man nicht nur Gutes über Teslas „Preisbrecher“ Model 3. Das Produktionsziel von 5.000 Fahrzeugen pro Woche wurde noch immer nicht erreicht, zudem musste CEO Elon Musk zugeben, dass die günstigste Ausführung des Tesla Model 3 für 35.000 US-Dollar vorerst nicht auf den Markt kommen werde.

Auf der anderen Seite ist das Model 3 ein Verkaufsschlager und hat in der Klasse der Premium-Mittelklassewagen bereits die C Klasse von Mercedes Benz und den 3er von BMW abgehängt – zumindest im Heimatmarkt Kalifornien. Der Bundesstaat im Westen der USA gilt als Vorreiter für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge, die dort auf einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 5,6 Prozent kommen.

Quellen: Inside EVs, Manager Magazin

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