Twitterperle: Tesla-Chef Elon Musk erklärt, warum ein Tacho unnütz ist

Tuan Le

Braucht ein Tesla Model 3 einen Tacho? Nein. Wirklich nicht? Nein. Zumindest, wenn es nach Elon Musk geht.

Twitterperle: Tesla-Chef Elon Musk erklärt, warum ein Tacho unnütz ist

Elon Musk, seines Zeichens Chef von Tesla, Space X und neuerdings auch Neuralink, macht in den Medien immer wieder mit spektakulären Aussagen auf sich aufmerksam. Nachdem er zu letzt in einer waghalsigen Wette versprach, in 100 Tagen die Energiekrise in Südaustralien zu lösen oder auf eine Bezahlung zu verzichten, hat er sich nun auf Twitter in bosshafter Manier über den Sinn (beziehungsweise Unsinn) eines Tachos ausgelassen.

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Hey Musk, der Tesla Model 3 ist ja echt cool, aber …

Ein Nutzer mit dem Twitter-Pseudonym Nick G wandte sich direkt an den Tesla-Chef und fragte diesen, weshalb in den bisher veröffentlichten Fotos vom kommenden Tesla Model 3 eigentlich nie ein Tacho zu sehen sei. Überhaupt ist das einzige Bedienelement ein riesiger Touchscreen in der Mitte, über die der Fahrer offensichtlich alle Informationen erhalten soll. Für die meisten Autofahrer dürfte das eine ziemliche Umgewöhnung sein, daher war Nicks Frage durchaus berechtigt – könnte man meinen.

Elon Musks Antwort fiel allerdings überraschend spartanisch aus:

Alles klar, dachte sich der naive Twitter-Nutzer: Das Tesla Model 3 verfügt also über ein HUD, über das an der Windschutzscheibe Informationen eingeblendet werden. Oder?

Fehlanzeige:

Elon Musk: „Wie viel Zeit verbringst du im Taxi damit, auf die Anzeigetafel zu schauen?“

Das war der Moment, wo sich auch andere Twitter-Nutzer in die Unterhaltung einschalteten. Schließlich war die Frage, wie um alles in der Welt man im neuen Tesla-Auto die aktuelle Geschwindigkeit und andere wichtige Informationen bequem beim Fahren abliest, durchaus berechtigt.

Laut Musk sei die Sorge aber völlig unsinnig: Je selbstständiger das Fahrzeug fährt, desto weniger Informationen benötige der Fahrer selbst. Schließlich, so Musks Logik, gucken die wenigsten als Beifahrer in einem Taxi auf den Tacho.

Ziemlich selbstbewusst vom Tesla-Chef: Nur ist es fragwürdig, ob das Tesla Model 3 bis zum Release am Ende des Jahres tatsächlich so zuverlässig selbst fährt wie ein persönlicher Chauffeur. Obendrein muss je nach Land auch die Gesetzeslage geklärt werden, ob Tesla überhaupt mit derart souveränen Fahr-Qualitäten werben darf, oder nicht doch zuviel verspricht. Einige Unfälle mit aktiviertem Autopilot gab es ja bereits.

via Mashable

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