Twitter reagiert auf negatives Feedback

Martin Malischek

Twitter hatte Änderungen an der Blocken-Funktion vorgenommen, die dem Großteil der Nutzer nicht schmeckte. Als diese ihren Unmut Luft machten, ruderte Twitter zurück.

Der Microblogging-Dienst änderte die Blocken-Funktion. Dabei änderte der Dienst die Funktionalität so, dass ein geblockter Nutzer weiterhin alle Tweets sehen konnte und auf diese antworten konnte. Lediglich dessen Aktivitäten und Tweets wären nicht mehr in der Timeline und in sonstigen Reitern wie Aktivitäten erschienen.

Diese Änderungen riefen viele User auf den Plan, die sich beschwerten. Nun ist wieder alles beim Alten: Blockt ihr einen User, kann dieser euch nicht mehr folgen und über Interaktionen mit euren Tweets werdet ihr ebenfalls nicht mehr benachrichtigt.

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Hauptkritikpunkt war, dass geblockte Twitter-Accounts den Nutzern trotzdem weiterhin folgen konnten. Twitter argumentierte damit, dass Besucher ohne Account des Dienstes öffentliche Profile sowieso sehen können. Außerdem bekomme geblockte User davon Wind, wenn sie einem versuchen zu folgen. Mit den Änderungen wäre dies nicht mehr der Fall gewesen.

Twitter teilte inzwischen mit, die Änderungen wieder rückgängig gemacht zu haben. Es sei nie beabsichtigt gewesen, Änderungen zu tätigen, die das Erlebnis von Twitter negativ beeinträchtigen. Auch wenn das Blocken einer Person die ebenfalls am öffentlichen Leben von uns teilnimmt Probleme mit sich bringt, da sie das durchaus mitbekommen kann, bestimmt man nun wieder selbst wer seine Tweets lesen darf und wer nicht.

Änderungen am Verhalten bei geschützten Accounts nahm Twitter nicht vor.

Quelle: techcrunch

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