In mehreren US-Städten bietet Uber derzeit Transporte zum Fixpreis an – egal wie lange und wie weit man fährt. Für eine Fahrt mit UberPool in San Francisco werden damit nur 2 Dollar fällig. Das ist weniger als das Bus-Ticket dort kostet.

 

Uber

Facts 

Das neue Tarifmodel ist Teil einer neuen Mitgliedschaft namens „Uber Plus“. Damit sollen Vielfahrer noch günstiger ans Ziel kommen und gleichzeitig Uber eine sichere Einnahmequelle bescheren. Das Konzept: Der User zahlt pro Monat 20 Dollar für 20 Flat-Rate-Trips oder 30 Dollar für ganze 40.

Dann kostet eine Fahrt im UberPool – mehrere Passagiere teilen sich bei diesem Service ein Auto – nur noch 2 Dollar. Wer einen privaten Fahrer bevorzugt, bestellt sich ein UberX für 7 Dollar pro Trip. Im Hintergrund berechnet Uber weiterhin den Preis anhand von Distanz und Fahrtdauert. Bedeutet: Betragen die Kosten weniger als 2 bzw. 7 Dollar, wird auch nur die jeweilige Gebühr berechnet.

Nach oben hin sind die Flat-Rate-Fahrten mit 20 Dollar (UberPool) bzw. 25 Dollar (UberX) begrenzt. Alles was darüber hinaus geht, muss extra bezahlt werden. Somit kann das Tarifmodell nicht für extrem lange Fahrten ausgenutzt werden. Derzeit befindet es sich auch erst in einer Testphase und kann vorerst nur im September in den Städten San Francisco, Seattle, Boston, Washington D.C., Miami und San Diego genutzt werden.

Uber-2

Wird Uber zum Abo-Service?

Laut Uber zahlt sich der neue Flatrate-Tarif ab zwei Fahrten pro Woche aus. Zudem muss man sich nicht mehr so große Gedanken um „Surge-Pricing“ machen, bei dem das Unternehmen zu hoch-frequentierten Zeiten die Preise anhebt.

Derzeit äußert sich das Fahrtendienst-Unternehmen noch nicht dazu, ob das Tarifmodell künftig standardmäßig eingebunden wird. Sollte es sich als Erfolg herausstellen, könnte Uber womöglich längerfristig zum Abo-Service und so auch zur Konkurrenz für öffentliche Verkehrsmittel werden.

Quelle: CNN

Video: So funktioniert UberPool

UberPool: Wie es funktioniert

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