Ubisoft-Führungskräfte müssen Strafe zahlen

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Die Führungskräfte von Ubisoft werden des Insider-Handels bezichtigt. Nun müssen sie insgesamt 1,2 Millionen Euro Strafe zahlen. Das Urteil wollen sie dennoch anfechten. Der Vorwurf stammt vom Verkauf von Aktien kurz vor der Verschiebung von Watch Dogs und The Crew.

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Die Verantwortlichen von Ubisoft Montreal wurden schon vor einiger Zeit des Insider-Handels bezichtigt. Dabei soll es im Detail um das erste Watch Dogs und The Crew gehen. Die Verantwortlichen hätten demnach im Oktober 2013 eigene Aktienanteile am Unternehmen verkauft, kurz bevor die beiden Titel offiziell verschoben wurden. Dadurch wären sie natürlich den finanziellen Verlust durch das Abrutschen der Aktie entkommen.

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Jedoch erfüllt dies den Tatbestand des Insider-Handels. Die Autorité des marchés financiers (kurz AMF), die den französischen Aktienmarkt reguliert und überwacht, ist nun zu dem Ergebnis gekommen, dass die Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen. Die Verantwortlichen von Ubisoft Montreal müssen 1,2 Millionen Euro Strafe zahlen. Allem voran CEO Yannis Mallat, der gleich 700.000 Euro aus eigener Tasche bezahlen soll.

Die Verantwortlichen plädieren weiterhin darauf, dass der Aktienverkauf nicht absichtlich vor der Verschiebung der Spiele getätigt wurde. Laut einem Sprecher von Ubisoft wollen sie die Entscheidung anfechten, da die Beschuldigten zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der Verschiebung hätten wissen können. Ob die Anfechtung Erfolg haben wird, muss abgewartet werden.

Quelle: Kotaku

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