Ubisoft: Publisher will nur noch „unendliche“ Spiele machen

André Linken

Der Publisher Ubisoft will nach Möglichkeit künftig keine „endlichen“ Spiele mehr auf den Markt bringen, sondern die Fans längerfristig binden.

THE DIVISION 2 - E3 2018 GAMEPLAY-TRAILER (4K) | Ubisoft [DE].

Gemeint sind damit vor allem Singleplayer-Spiele, bei denen du eine fest vorgegebene Kampagne absolvierst und dich danach prinzipiell einem anderen Titel zuwenden kannst. Genau das möchte Ubisoft jedoch in der Zukunft verstärkt vermeiden und somit seine „Games as a Service“-Strategie ausbauen. Das geht aus einem Interview mit Lionel Raynaud, dem Vizepräsident von Ubisoft. hervor.

„Was uns dazu geführt hat, ist die Absicht, keine endlichen Erfahrungen zu bieten. Die Idee damals war es, dass es diesen Konflikt gibt und eine passende Lösung – und dann ist es beendet. Zum Beispiel wenn du den Bösen besiegt hast. Wir hatten einen starken Erzfeind aufgebaut, und das Ziel des Spiels war es, ihn zu töten oder das Land zu befreien. Wir haben das in unseren Spielen schon einige Male gemacht. Doch wenn du erfolgreich warst, musstest du das Spiel verlassen, da es nichts mehr zu tun gab.

Daher war es das Ziel, damit zu brechen, mehrfach der Held in einer Region oder einer Bevölkerung zu sein – und nicht nur einmal. Wenn du einen Diktator oder Unterdrücker beseitigst, passiert etwas anderes in der Welt, so dass du ein neues Ziel hast.“

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Das dürfte wohl auch für die nächsten Projekte von Ubisoft gelten. Sowohl der Online-Shooter The Division 2 als auch das Action-Adventure Assassin’s Creed: Odyssey werden mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristige Ziele und sich ständig wechselnde Aufgaben bieten. Wie stehst du zu diesem Thema? Gehört diesem Prinzip tatsächlich die Zukunft?

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