Ubisoft: So will der Publisher künftig die Qualität gewährleisten

Marco Schabel 3

Geht es um die beliebten Ubisoft-Serien wie Assassin’s Creed und Far Cry musst Du künftig vielleicht deutlich länger auf neue Teile warten. Das liegt an den neuen Richtlinien zur Qualitätssicherung.

gamescom 2016 – Ubisoft Line-Up.

Mit Assassin’s Creed Unity hat der französisch-kanadische Publisher Ubisoft endgültig den Vogel abgeschossen und es sich mit den Kunden ziemlich verscherzt. Anders als vielleicht andere Publisher hat das Unternehmen jedoch seine Lehren aus dem Fehlerfeuerwerk gezogen und die ansonsten jährlich erscheinende Assassin’s Creed-Serie in diesem Jahr ausfallen lassen. Es geht sogar so weit, dass Du vielleicht bis 2018 auf ein neues Spiel der Open World-Serie warten musst. Grund dafür ist, dass es Ubisoft richtig machen möchte. Dahinter steckt allerdings noch mehr, denn wie Ubisofts Editorial Vice President Tommy Francois zu verstehen gibt, gibt es ganz neue Qualitätsstandards beim Unternehmen.

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Die wiederum könnten verhindern, dass Du so schnell ein neues Assassin’s Creed oder Far Cry sehen wirst, zumindest nicht zwangsläufig im kommenden Jahr. Dahinter steckt, dass alle Spiele des Unternehmens künftig erst dann nach Plan veröffentlicht werden sollen, wenn sie ein ganzes Jahr zuvor die Alpha-Phase erreicht haben. Das ist der Zeitpunkt, zu dem ein Spiel erstmals komplett durchgespielt werden kann. Von da an gilt die Entwicklungszeit vornehmlich der Fehlerbehebung und dem Feinschliff. Durch diese Richtlinie soll die Qualität der Spiele gewährleistet werden.

Es scheint also recht unwahrscheinlich, dass Ubisoft so schnell wieder die eigenen Spiele im jährlichen Rhythmus veröffentlichen wird. Fest steht aber, dass zumindest ein neues Assassin’s Creed bereits in der Entwicklung steckt, das möglicherweise Assassin’s Creed Empire heißen wird und in Ägypten spielen könnte.

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Quelle: IGN

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