Valve wollte mit Mods, für die ihr Geld bezahlt, den Moddern eine bessere Arbeitsgrundlage bieten. Dieser Versuch ging aber gewaltig nach hinten los und das negative Feedback führte nun zur Einstellung des Konzepts.

Gerade in Skyrim, einem Spiel das zu einem Großteil wegen der Mods, auch heute noch aktuell ist, hat Valve den gewagten Eingriff vorgenommen. Für knapp fünf Tage konnten Modder entscheiden, ob für ihre Mods bezahlt werden müsse oder nicht.

Valve verfolgte damit das Ziel, ambitionierte Modder von ihrer Arbeit leben lassen zu können, um sich Vollzeit ihrem Hobby  zu widmen. Dieses Konzept kam aber bei den Steam-Usern gar nicht gut an, weswegen der Entwickler heute bekannt gab, dass bezahlte Mods wieder eingestellt und sämtliche Käufe erstattet werden. Valve glaubt zwar weiterhin an ein derartiges Konzept, die Firma räumt aber ein, dass gerade Skyrim, mit der riesigen Modding-Community, das falsche Spiel für den Start war.

Quelle: Steam

Nils Lassen
Nils Lassen, GIGA-Experte.

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