In einem Interview zwischen Valve-Gründer Gabe Newell und Eurogamer verriet der Entwickler, warum sein Team nicht an Konsolenspielen arbeitet. Der Hauptgrund dafür sei die Liebe zum PC und die Einschränkungen, die man mit einer Konsole in Kauf nehmen müsste.

Fünf nützliche Tipps für Steam

Valve ist ein Unternehmen, das fast schon eine zärtliche Beziehung zum PC führt. Schließlich gibt es die eigene Spieleplattform auch nur für den Rechenknecht und Spiele werden nur für PCler entwickelt. In einem Interview mit Eurogamer verriet Valve-Gründer Gabe Newell, warum so eine Bindung zwischen dem Unternehmen und der Plattform besteht. Könnte Valve nicht auch einmal für Konsolen entwickeln?

Gabe Newell sorgt sich um die US-Einreisepolitik

Wir sind sehr frustriert, wenn ihr in Gärten mit Mauern arbeiten müssen. Man versucht beispielsweise mit jemandem, der für die Produktplanung bei Konsolen verantwortlich ist, über ein Free-to-Play-Spiel zu sprechen. Und sie sagen, dass sie nicht glauben, dass Free-to-Play eine gute Idee ist und dieser Zug bereits abgefahren wäre.

Die Entwicklung für Konsolen bringt laut Newell einige Probleme mit sich, da es immer Dritte gibt, die intervenieren wollen. Aber dies sei nicht nur bei Konsolen das Problem. Auch bei der Steam-App, die für Mobilgeräte veröffentlicht wurde, gab es ziemlich viele Probleme. So mussten sich die Entwickler bei Valve an den Umgang mit Updates gewöhnen.

Valve wird auf illegale Absprachen geprüft

Es gab Zeiten, da haben wir unsere Produkte fünf bis sechs Mal am Tag geupdatet. Als wir dann die Steam-App für das iOS herausgebracht haben, haben wir eine Menge Feedback bekommen und am nächsten Tag ein Update fertig gehabt. Wir konnten dieses Update für ganze sechs Monate nicht veröffentlichen! Und wir konnten nicht herausfinden, warum sie es nicht veröffentlichen. Sie wollten es uns einfach nicht sagen. Das ist das Leben, das man in solchen Umgebungen führt. Sie haben es uns nicht Mal gesagt, als das Update herauskam. (Quelle: Eurogamer)