Valve muss drei Millionen Dollar Strafe zahlen. Dabei ging es um einen Rechtsstreit zwischen dem Unternehmen und einer Behörde in Australien, die Kunden von Steam in Gefahr sah, betrogen zu werden. 

 

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Seit 2014 gibt es einen Rechtsstreit zwischen Valve und der ACCC (Australian Competititon Consumer Commission). Letztere behaupten, dass mit Steam Kunden getäuscht werden, da sie in Sachen Rückgaberecht und Garantie weniger Recht hätten, als in Australien üblich wären. Nun wurde der Fall entschieden und Valve muss Strafe zahlen. Sarah Court, Commissioner bei der ACCC, äußerte sich gegenüber GamesIndustry:

Dieser wichtige Präzedenzfall bestätigt die Sicht der ACCC, dass ausländische Unternehmen, die an australische Kunden verkaufen, sich auch unseren Regeln und Gesetzen unterwerfen müssen. Wenn ein Kunde ein Produkt online kauft und es fehlerhaft ist, dann haben sie dieselben Rechte auf Reparatur, Ersatz oder Rückerstattung, als würden sie in einen hiesigen Laden gehen.

Drei Millionen Dollar muss Valve nun aufgrund des Rechtsstreits abtreten. Im Dezember 2017 hatte das Unternehmen noch versucht, die Entscheidung in erster Instanz anzufechten. Vor dem obersten Gericht wurde dies aber nun abgeschmettert. Aktuell lässt sich nur schwer absehen, ob Steam in Zukunft aufgrund dieser Entscheidung umstrukturiert werden muss. Zumindest in Australien dürfte es in Zukunft deutlichere Kennzeichnungen für die User geben.

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