Vivo Nex Dual Display Edition vorgestellt: So ein Smartphone gab es noch nie

Simon Stich 3

Sieht so die Zukunft aus? Der Hersteller Vivo versucht mit einer zweiten Variante des Nex-Smartphones die Latte erneut höher zu setzen. Neben einem doppelten Display hat das futuristische Handy aber noch viel mehr zu bieten.

Mit zwei Screens: Das Vivo Nex Dual Display Edition

Während andere Hersteller an faltbaren Smartphones arbeiten, setzt der chinesische Produzent Vivo auf ein etwas anderes Konzept: Zwei Displays sollen es sein, eins vorne, eins hinten. Schon mit der ersten Version des Vivo Nex hat der Hersteller bewiesen, dass es durchaus experimentelle Alternativen zum Notch gibt, also zur allgegenwärtigen Aussparung am oberen Displayrand. Von einer ausfahrbaren Kamera ist beim neuen Vivo Nex Dual Display Edition aber nichts mehr zu sehen. Das vollflächige AMOLED-Hauptdisplay kommt auf eine Diagonale von 6,39 Zoll, das rückwärtige immerhin noch auf 5,49 Zoll. Während die Ränder vorne kaum auffallen, sind sie hinten sehr deutlich zu sehen.

Je nach Sichtweise hat Vivo entweder auf eine Frontkamera verzichtet oder die Hauptkamera zur Selfie-Cam umfunktioniert. Da das neue Handy gleich zwei Displays besitzt, kann eines davon als Sucher für die Kamera fungieren. Zur Verfügung steht eine Dual-Kamera, die laut The Verge mit 12 MP beziehungsweise 2 MP auflöst. Hinzu kommt noch eine dritte TOF-Linse, die 3D-Tiefeninformationen mithilfe von 300.000 Infrarotpunkten sammelt. Genau eine solche Linse hatte Vivo schon beim Mobile World Congress in Shanghai m Gepäck. Jetzt ist sie allem Anschein nach bereit für den massenhaften Einsatz, ebenso wie der „Lunar Ring“ auf der Rückseite, der das Blitzlicht steuert und so für bessere Selfies sorgen soll.

Ebenfalls mit dabei ist ein direkt im Display integrierter Fingerabdrucksensor. Neben einem doppelten Display und einer klugen Kamera hat das Vivo Nex Dual Display Edition also noch mehr zu bieten.

Das zweite Display soll laut Vivo auch beim Gaming helfen. Beide Displays können nämlich gleichzeitig angesteuert werden:

Vivo Nex Dual Display Edition mit 10 GB RAM

Dass es Vivo auch bei der weiteren Hardware sehr Ernst meint, zeigen die 10 GB Arbeitsspeicher, die der Hersteller verbaut hat. Hinzu kommen laut Fone Arena noch 128 GB Festspeicher, die Android 9.0 Pie mitsamt Vivos „Funtouch OS 4.5“ vorinstalliert haben. Angetrieben wird das Handy von einem schnellen Snapdragon 845. Der Akku leistet 3.500 mAh und ist über USB Type C und Schnellladetechnik zügig wieder auf den Beinen. Beim ersten Vivo Nex waren es allerdings noch 4.000 mAh. An einen klassischen Kopfhöreranschluss im 3,5-mm-Format hat der Produzent auch gedacht.

Ab sofort kann das Vivo Nex Dual Display Edition in den Farben Ice Blue und Star Purple in China vorbestellt werden. Ab dem 29. Dezember kommt es dann in die Läden – vorerst aber nur im Reich der Mitte. Wie es mit einem Release außerhalb Chinas aussieht, wurde noch nicht kommuniziert. Als unverbindliche Preisempfehlung werden zum Start in China umgerechnet 637 Euro angegeben.

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