Nach Samsung: Auch Vodafone könnte Großbritannien wegen Brexit verlassen

Philipp Gombert

Der Hauptsitz von Vodafone befindet sich in Großbritannien. Allerdings erwägt das Unternehmen einen Umzug: Der Mobilfunkanbieter droht, dass man das Vereinigte Königreich wegen des Brexits verlassen könnte.

Mit der Entscheidung zum Brexit stehen Großbritannien große Änderungen bevor. Das Votum wird GIGA ANDROID nicht kommentiert, von Vodafone hingegen schon. Der britische Mobilfunkanbieter hat den Hauptsitz derzeit in London, könnte wegen des Brexits jedoch Großbritannien verlassen. In einem Statement erklärte das Unternehmen, dass die „Freizügigkeit von Bürgern, Kapital und Gütern“ in der EU weiterhin wichtig sei. Es sei zwar noch zu früh, um Entscheidungen über den langfristigen Standort der Firmenzentrale zu treffen. Doch man werde angemessen entscheiden, sofern das nötig sei.

Derzeit beschäftigt Vodafone in Großbritannien 13.000 Menschen mit Standorten in Newbury, Berkshire und London als Hauptsitz. Künftig will das Unternehmen die Verbindungen zu Brüssel stärken und unter anderem Finanzberichte in Euro statt Pfund angeben. Ob Vodafone tatsächlich London verlässt, wird sich in den kommenden Monaten herausstellen.

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Samsung mit ähnlichen Plänen

Die europäische Firmenzentrale des südkoreanischen Unternehmens Samsung befindet sich ebenfalls in London. Als EU-Mitglied hat Großbritannien vollen Zugang zum Binnenmarkt, für den Warenverkehr innerhalb der EU fallen daher keine Zölle an. Mit dem (kommenden) Austritt aus der Europäischen Union bedarf es jedoch neuer Verhandlungen, deren Ergebnis in den Sternen steht. Der Smartphone-Markt ist von möglichen Konsequenzen nicht ausgeschlossen, dementsprechend denkt auch Samsung über einen Wechsel der europäischen Firmenzentrale nach.

Quelle: BBC via Heise

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