In Smartphones ist die Quick-Charge-Technik schon lange gang und gäbe und gestaltet den Aufenthalt an der Steckdose bereits recht kurz. Auch in der Automobilbranche wird an solchen Schnelllade-Funktionen geforscht. Vor allem Volkswagen befasst sich im Moment intensiv damit und möchte in Zukunft Fahrzeug-Akkus in 15 Minuten auf 80 Prozent aufladen.

 

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Nach dem Abgas-Skandal will sich Volkswagen jetzt für eine grünere Umwelt einsetzen und arbeitet schon seit geraumer Zeit verstärkt an Elektrofahrzeugen. Neben der Verlängerung der Reichweite durch unterschiedliche Technologien der Akkumulatoren, versucht VW auch die Ladezeit zu verkürzen. Damit könnte, ähnlich wie bei den Smartphones, mit Hilfe eines kurzen Aufenthalts an einer E-Tankstelle der Akku wieder ausreichend gefüllt werden, um weitere Kilometer zurückzulegen und somit die Reichweite zu steigern.

Konkret spricht Konzernchef Matthias Müller in der Bild am Sonntag von einer Schnelllade-Technologie, die in 15 Minuten 80 Prozent der Batterie laden kann. Derzeit zeichnet sich Porsche für das ambitionierte Projekt verantwortlich, das bald schon spruchreif sein solle, so Müller. „Das Thema E-Mobilität hat VW in den vergangenen Jahren sicher noch nicht mit der nötigen Intensität betrieben“, fährt Müller fort. Bis 2020 will Volkswagen 30 elektrisch angetriebene Modelle anbieten, die über Reichweiten von 500 bis 600 Kilometer verfügen sollen.

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Elektroautos: Wer bietet am meisten Reichweite fürs Geld?

Apple und Google haben andere Vorstellungen

Laut Müller habe es auch Gespräche mit den großen IT-Konzernen des Silicon Valley gegeben. Google sowie auch Apple haben ihr Interesse an den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen kundgetan. Allerdings habe man unterschiedliche Ansichten über das Rollenverständnis gehabt, weshalb die Gespräche abgebrochen wurden.

Dafür konnte sich Volkswagen mit chinesischen IT-Unternehmen einigen. Der Tochterkonzern Audi und das Gemeinschaftsunternehmen FAW-Volkswagen arbeiten mit dem chinesischen Internet-Giganten Alibaba, Tencent und Baidu zusammen, um an entsprechenden Funktionen für das Auto der Zukunft zu arbeiten.

Quelle: dpa via heise.de
Bildquelle: Volkswagen

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