Bis zu 600 Kilometer weit rollt der I.D. BUZZ mit einer Ladung – eine Studie, die sich unübersehbar am Kultfahrzeug VW Bulli orientiert.

 

Volkswagen

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Enthüllung des Volkswagen I.D. Buzz

Aus Wolfsburg kamen in den letzten Jahrzehnten so einige Fahrtzeuge mit Weltruf: Der Käfer, der Golf – und natürlich auch der Bus oder Transporter, einigen bekannt als Bulli. Das nun auf der North American International Auto Show in Detroit vorgestellte Konzeptfahrzeug scheint dessen Gene in sich zu tragen.

Volkswagen Showcar I.D. BUZZ

Der Nachfahre des Bulli hört – zumindest in der vorgestellten Studie – auf den Namen I.D. BUZZ. Den vorderen Teil der Bezeichnung haben wir bereits schon mal gehört, letztes Jahr zeigte uns VW auf dem Pariser Autosalon den I.D., einen elektrisch angetriebenen Kleinwagen. Der BUZZ ist also der erste Zuwachs in einer kommenden Familie elektrischer Autos, die VWs Weg in die Zukunft ebnen sollen.

Der Kern des BUZZ ist der modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB), hier in einer angepassten Variante: Auf Vorder- und Hinterachse sitzt jeweils ein Elektromotor, somit verfügt das Fahrzeug über einen Allradantrieb. Die technischen Eckdaten sind stark: Die Systemleistung liegt bei 275 kW (374 PS), der Sprint von auf 100 Stundenkilometer ist in sportlichen fünf Sekunden möglich. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 Stundenkilometern begrenzt – absolut ausreichend für die Autobahn.

Die 111 kWh fassende Batterie sorgt für eine Reichweite von 600 Kilometern nach dem europäischen Testzyklus. Wer 30 Minuten Zeit findet, kann den BUZZ auf 80 Prozent der Kapazität aufladen. Sozusagen eine Schnellladefunktion, wie wir sie auch von Smartphones wie dem OnePlus 3 oder dem Samsung Galaxy S7 kennen.

Der 4,94 Meter lange, 1,98 Meter breite und 1,96 Meter hohe BUZZ spart durch das elektrische Antriebskonzept eine Menge Platz – Verbrennungsmotor und Antriebsstrang fallen schließlich weg, die flachen Lithium-Ionen-Batterien befinden sich im Fahrzeugboden. Das hat Vorteile und zeigt sich beim Design mit den kurzen Überhängen und erst recht beim Blick ins Innere, das durch Variabilität punkten soll. Zwei Kofferräume und eine vielfältig umstellbare Sitzlandschaft, unter anderem mit komplett drehbaren Vordersitzen demonstrieren das großzügige Raumangebot. Außerdem im Innenraum: Steuerung per Touchoberflächen und Tablet, AR-Head-up-Display und ein versenkbares Lenkrad.

Der Fahrer kann sogar während der Fahrt mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen, allerdings nur, wenn der BUZZ voll autonom unterwegs ist. Kameras, Ultraschall- und Radarsensoren und Laserscanner (LiDAR) passen dann auf und finden den Weg. Einen selbstfahrenden VW-Bus dürften wir allerdings erst ab 2025 auf den Straßen sehen, wenn es gut läuft. Noch hat Volkswagen kein klares Statement zu den Produktionsplänen rund um den BUZZ abgegeben.

Quelle: Auto Motor Sport

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