VW E-Golf 2017: Der Neue hat 300 Kilometer Reichweite

Stefan Bubeck 4

Die neue elektrisch angetriebene Version des Golfs wird ab April 2017 in Wolfsburg und Dresden gebaut. Dessen Reichweite ist verbessert worden, kommt aber nicht an jeden Konkurrenten heran.

Die gläserne VW-Manufaktur und der neue E-Golf 2017.

2017er E-Golf: Von allem etwas mehr

Im „Neuen Europäischen Fahrzyklus“ (NEFZ) schafft das Elektroauto mit einer Akkuladung 300 Kilometer, das entspricht einer Erhöhung der Reichweite um 50 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell von 2014. Mitbewerber bieten mehr Ausdauer, spielen aber zum Teil preislich in einer anderen Liga. Den Sprung auf 600 Kilometer Reichweite bringt uns wohl erst der VW I.D., der für 2020 auf dem Plan steht.

Die Kapazität der verbauten Lithium-Ionen-Batterie wurde von 24,2 kWh auf 35,8 kWh erhöht. Diese lässt sich innerhalb einer Stunde an einer Schnellladesäule (DC / 40 kW) zu 80 Prozent wieder aufladen. Für eine komplette Aufladung an einer Wallbox (AC / 7,2 kW) muss man rund sechs Stunden warten – abends leer ankommen und morgens voll losfahren, das sollte so problemlos drin sein.

Die Leistung des Antriebs steigt von 85 kW (115 PS) auf 100 kW (136 PS). Null auf Hundert schafft der neue e-Golf in 9,6 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Das maximale Drehmoment stieg von 270 Nm auf jetzt 290 Nm.

Das Design des stets viertürigen E-Golfs wurde mit neuer LED-Beleuchtung und neuen Stoßfängern leicht überarbeitet, es wirkt aber im Vergleich zu so manch futuristisch anmutenden Elektroauto noch klassisch und geradezu unspektakulär. Gut möglich, dass das einige Kunden ansprechen wird, denen allzu deutliche Science-Fiction-Anleihen nicht zusagen.

Auch der E-Golf fährt teilautomatisiert

Der Stauassistent ermöglicht teilautonomes Fahren bis 60 km/h. Für die Sicherheit sorgen eine Fußgängererkennung mit Notbremsfunktion und eine automatische Stoppfunktion, die einschreitet, falls der Fahrer das Bewusstsein verlieren sollte.

Das Infotainmentsystem „Discover Pro“ mit 9,2 Zoll-Display ist laut VW das weltweit erste in einem Elektroauto, das sich per Gesten steuern lässt. Dieses wird auch im konventionell angetriebenen Golf VII (2017) verbaut. Schnittstellenseitig werden MirrorLink für Android, Apple CarPlay und Android Auto unterstützt.

Der neue VW E-Golf wird für die Elektroauto-Kaufprämie („Umweltbonus“) antragsberechtigt sein, die den Kauf eines Elektroautos mit einem Zuschuss von 4.000 Euro belohnt. Der Preis für den neuen E-Golf steht noch nicht fest – die aktuelle Generation (2014) ist ab 34.900 Euro zu haben.


Quellen: Volkswagen, Ecomento

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