So möchte WhatsApp Geld mit euch verdienen

Thomas Lumesberger 5

WhatsApp arbeitet bereits an einem Geschäftsmodell, mit dem der Messenger endlich Geld verdienen kann. Das Ganze soll durch Unternehmen finanziert werden, könnte für uns aber zum Problem werden.

So möchte WhatsApp Geld mit euch verdienen
Bildquelle: GIGA.

Der Tochterkonzern von Facebook hat laut einem Bericht von Reuters einen Testlauf gestartet, der dem Unternehmen Geld in die Kassen spülen soll. Künftig sollen Unternehmen über WhatsApp direkt mit Kunden kommunizieren können, beispielsweise könnten Fluglinien über die Verspätung eines Fluges via Messenger informieren.

Testphase bereits im Gange

Das in den USA ansässige Unternehmen Y Combinator unterstützt Startups bei der Unternehmensgründung und hat letzten Monat einen Deal mit WhatsApp ausgehandelt. Diverse Startups, die Teil von Y Combinator sind, sollen bereits Zugriff auf das neue Geschäftsmodell des Messengers haben und unterschiedliche Funktionen nutzen können. Umer Ilays, Mitgründer von Cowlar Inc, ist unter anderem mit seinem jungen Unternehmen bei dieser Testphase mit von der Partie. Sein Startup entwickelt Halsbänder für Kühe, die unterschiedliche Parameter erfassen, um die Milchproduktion zu steigern und die Gesundheit des Tieres zu überwachen.

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Gegenüber Reuters hat Ilays in einem Telefoninterview gesagt, dass sein Unternehmen mit Hilfe von WhatsApp Bauern benachrichtigen möchte, sollte sich eine Kuh ungewöhnlich verhalten. Darüber hinaus betont er, dass es eine große Chance sei, mögliche Einsatzszenarien von WhatsApp zu erproben.

Eine offizielle Stellungnahme seitens WhatsApp oder Facebook gibt es nicht. Allerdings scheint der Konzern sehr behutsam vorzugehen, um mögliche Spam-Nachrichten zu verhindern, die Nutzer vergraulen könnten.

Was kostet WhatsApp?

Altes Geschäftsmodell

Bereits seit Jahren machen sich diverse andere Unternehmen die Popularität von WhatsApp zu Nutze. Beispielsweise bieten viele News-Webseiten oder Redaktionen die Möglichkeit, sich für einen WhatsApp-Newsletter einzutragen. Sollte allerdings das System von Facebook Fuß fassen und tatsächlich umgesetzt werden, dürfte für ähnliche Services wohl das Ende besiegelt sein.

Quelle: Reuters

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