WhatsApp-Gründer: Keine Datenauswertung oder Weitergabe an Facebook

Martin Malischek 12

WhatsApp-Mitgründer Brian Acton äußerte sich in einem Interview zu einigen Details des Facebook-Deals sowie zu allgemeinen Fragen über den Messenger. Unter anderem gab er an, dass keine Nachrichten ausgewertet oder gar an Facebook weitergeleitet würden.

WhatsApp-Gründer: Keine Datenauswertung oder Weitergabe an Facebook

Nach dem Kauf von WhatsApp durch Facebook bleibt alles beim Alten – zumindest, wenn man WhatsApp-Gründer Brian Acton glauben will. Er spricht in einem Interview mit StartX von „business as usual“. Die beiden Unternehmen gingen weiter ihren Weg und es hätte sich nichts großartig geändert. Nichtsdestotrotz könne er um einiges besser schlafen, wenn der Deal über die Bühne gegangen ist. Denn nach wie vor ist der WhatsApp-Kauf durch das soziale Netzwerk Facebook noch nicht abgeschlossen.

„Viel mehr als eure Telefonnummer haben wir doch gar nicht.“

Auch unter Facebooks Fittichen würde nicht an der Privatsphäre der WhatsApp-Nutzer gerüttelt, so Brian Acton: „Wir werden nicht eines Tages damit beginnen, Daten an Facebook weiterzugeben.“ Ohnehin könne man mit den Nutzerdaten nicht viel anfangen: „Ihr meldet euch mit eurer Mobilfunknummer an – gebt vielleicht noch euren Namen an, das war’s.“

Die WhatsApp-Chatverläufe nach bestimmten Keywords zu durchforsten wäre mit jetzigen Servern ohnehin nicht möglich: „Wir haben dafür überhaupt nicht die Bandbreite“, so Acton. Bei WhatsApp seien lediglich 60 Personen beschäftigt, die in über 40 Sprachen verfassten Nachrichten zu durchsuchen wäre einfach nicht drin.

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„Was wollen wir mit WhatsApp – der Messenger funktioniert doch wie SMS“

Laut Mitgründer Acton sei es zum Start von WhatsApp vor fünf Jahren schwierig gewesen zu erklären, warum der Messenger genutzt werden sollte. Schließlich funktioniert er wie der bereits vorhandene SMS-Dienst. Das Geheimnis hinter dem Erfolg? Die Erkenntnis, dass SMS (vor allem beim internationalen Versand) teuer und altmodisch sind, so Acton. Außerdem können mit SMS lediglich reine Textnachrichten verschickt werden.

Pläne für die Freigabe und Weiterentwicklung der WhatsApp-Schnittstelle um diese Drittanbietern zur Verfügung zu stellen, gäbe es nicht. Hierbei wäre die Gefahr viel zu groß, dass die API für Spam-Nachrichten ausgenutzt werde. Das vollständige Interview könnt ihr euch hier ansehen.

Artikelbild via shutterstock
via TechCrunch, Quelle: StartX

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