WhatsApp-Kauf durch Facebook: EU-Kommission prüft nach wie vor

Martin Malischek 2

Während einige Deals in der Mobilfunkbranche schnell vonstatten gehen, hat Facebook nach wie vor mit der Genehmigung des WhatsApp-Kaufs zu kämpfen. Die EU-Kommission schickte nun laut dem Wall Street Journal erneut einen umfangreichen Fragenkatalog an mehrere Konkurrenten.

WhatsApp-Kauf durch Facebook: EU-Kommission prüft nach wie vor

Im Februar handelte Mark Zuckerberg persönlich den Kauf von WhatsApp aus, dessen Kaufsumme sich auf 19 Milliarden US-Dollar beläuft. Ein Deal in solcher Größe muss natürlich erst durch verschiedene Behörden genehmigt werden, die Bürokratie in den Vereinigten Staaten hat das soziale Netzwerk bereits gemeistert.

EU-Kommission prüft Kauf und fragt Konkurrenten

Deutschland hat hier nicht viel mitzureden, da die beiden Unternehmen nicht genug Umsätze hierzulande erwirtschaften, um einer Überprüfung durch das Kartellamt zu unterliegen. Die EU-Kommission sitzt hingegen nach wie vor an der Bearbeitung des WhatsApp-Deals und hat nun den zweiten Fragenkatalog an verschiedene Unternehmen versendet, berichtet das Wall Street Journal.

70 Seiten soll der Katalog laut dem Magazin umfassen und unter anderem Argumente gegen den Kauf von WhatsApp durch Facebook sammeln. So werden die hinzugezogenen Unternehmen beispielsweise nach der Einschätzung der Entwicklung des eigenen Geschäfts, wie vor dem Kauf mit beiden Internetriesen konkurriert wurde und wie der Markt allgemein eingeschätzt wird, gefragt.

Laut dem Wirtschaftsmagazin hat die EU-Kommission den Fragenkatalog an Internetanbieter, soziale Netzwerke und Telekommunikationsfirmen gesandt. In diesen Bereichen erwartet die Kommission anscheinend den Tätigkeitsbereich von Facebook nach dem Kauf des Messenger-Riesen WhatsApp.

Quelle: The Wall Street Journal

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