WhatsApp: Nicht alle Daten werden verschlüsselt

Philipp Gombert 4

Als WhatsApp vor wenigen Tagen offiziell die Ende-zu-Ende-Verschlüsslung für sämtliche Chats bekannt gab, war die Freude groß. Nun stellt sich allerdings heraus, dass der populäre Messenger nicht alle Daten schützt.

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Drei WhatsApp-Tricks, die ihr unbedingt kennen solltet.

Verschlüsslung und Datenschutz ist in den letzten Wochen insbesondere aufgrund des Konflikts zwischen Apple und dem FBI wieder groß in den Medien. Und während das Unternehmen aus Cupertino in dieser Hinsicht als Maß aller Dinge gilt, verkörperte WhatsApp bisher eher das Gegenteil. Daher kam die offizielle Bekanntgabe einer kompletten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umso überraschender. Jegliche Nachrichten, darunter auch Fotos, Videos, Telefonate, Dokumente und Sprachnachrichten, profitieren seitdem — natürlich auch in Gruppenkonversationen — von dem Schutz. Niemand außer der oder die Empfänger einer Nachricht ist imstande, den zugehörigen Inhalt zu lesen.

Mit einem genaueren Blick auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen wird allerdings deutlich, dass es dabei auch wirklich nur um den Inhalt geht. Andere Daten sind weiterhin ungeschützt und können, sofern WhatsApp gerichtlich dazu aufgefordert wird, an staatliche Behörden weitergegeben werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Informationen zur Zeit, dem Datum sowie der Nummer einer Nachricht.

Lesetipp: Mehr Infos zu den Sicherheitslücken findet ihr unserem ausführlichen Ratgeber zum Thema: Whatsapp-Risiken: Whatsapp sammelt Daten und hört mit (Update).

Den meisten Nutzern dürfte die Verschlüsselung des Inhalts ausreichend sein, doch insbesondere für Dissidenten oder anders politisch Verfolgte könnten aber auch diese klassischen Metadaten zum Problem werden, wenn sie in die falschen Hände geraten.

Die WhatsApp-Verschlüsselung lässt sich wieder deaktivieren.

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Rechtsexperte: Nutzung von WhatsApp ist illegal

Für weiteren Diskussionsstoff sorgte zuletzt der Rechtsexperte Peter Burgstaller mit seiner Behauptung, WhatsApp sei illegal. Die Kernaussage: Der Messenger greift auf das Telefonbuch der Nutzer zu und erhält damit Informationen zu Personen, die den Dienst selbst gar nicht nutzen. Darüber hinaus müsste WhatsApp eigentlich mit jedem Nutzer einen Vertrag abschließen, der den Datentransfer in die USA regelt und diesen zusätzlich von den nationalen Datenschutzbehörden genehmigen lassen.

Quelle: livemint

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