WhatsApp sperrt offenbar Nutzer von Drittanbieter-Anwendungen

Martin Malischek 17

Aktuellen Meldungen zufolge soll WhatsApp Nutzerkonten sperren, wenn diese eine inoffizielle Versionen des beliebten Nachrichtendienstes nutzen. Unter anderem sollen Nutzer des Multi-Messengers Disa betroffen sein.

WhatsApp sperrt nun im großen Stil WhatsApp Plus-Nutzer. Nutzer können in einem Zeitfenster von 24 Stunden nicht mehr auf ihr Profil zugreifen und werden dazu aufgefordert, den offiziellen Client zu installieren.

In der Vergangenheit bekam mitunter der Entwickler von WhatsApp Plus zu spüren, dass der Messenger-Riese nicht gerade zimperlich mit unliebsamen Clienten umgeht, die ohne Berechtigung den Quellcode modifizieren und Logos nutzen. Nun soll es die Nutzer selbst betreffen, wie aus einem aktuellen Beitrag bei der Disa-Community hervorgeht.

WhatsApp sperrt Nutzer von Drittanbieter-Anwendungen aus Sicherheitsgründen

WhatsApp SIM Werbung.

In einer Mail von WhatsApp teilt der Support dem Betroffenen mit, dass er offenbar einen unautorisierten Clienten genutzt habe. Gesperrt wurde sein Account, da WhatsApp nicht sicherstellen könne, dass der genutzte Code sicher ist. Weiter solle er die offizielle Version herunterladen sowie installieren und sich dann über die App mit dem Support in Verbindung setzen, damit sein Account wieder entsperrt wird.

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Ebenfalls bei WhatsApp unerwünscht: VPN-Clienten

Um unautorisierter Nutzung des Codes dürfte es sich in jedem Fall bei WhatsApp Plus handeln, da die modifizierte Version direkt auf die offizielle WhatsApp-Version aufbaut. Außerdem sind VPN-Clienten unerwünscht, gegen User mit VPN scheint WhatsApp härter vorzugehen als gegen Nutzer von Drittanbieter-Anwendungen.

Wie strikt der Messenger-Riese tatsächlich gegen Nutzer modifizierter Versionen vorgehen wird oder vorgeht, kann noch nicht beurteilt werden. Falls uns neue Informationen in der Sache vorliegen, werden wir euch natürlich darüber informieren.

Quelle: Nutzerbeitrag in Disa-Community, via Caschy

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